Ach wie gut das niemand weiss, dass ich…

Na sowas, gerade mal die blogbar besucht, und was sieht man da, das VZ macht seinem Ruf wieder alle Ehre. Ich überlege auch grade, ob da nun wirklich was passiert ist, wodurch das Team den „[…]begründeten Verdacht, dass Unbefugte heute versucht haben, sich Zugriff zu studiVZ zu verschaffen[…]“ bekommt, oder man einfach mal ein User-Pruning auf diese Weise durchführen will. Ok, man könnte auch einfach an die inaktiven Accounts (Nicht mehr eingeloggt seid, mh 28 Tagen?) eine kleine Erinnerungsmail schicken, wie andere Communities das machen. Aber das VZ nimmt da lieber den Holzhammer, vielleicht gibt es ja pöse pöse Purschen die sich mit nicht mehr existenten eMailadressen angemeldet haben. Die kommen ja nicht auf die Idee, das nochmal zu versuchen. Aufjedenfall erzeugt man so jede Menge Traffic, sowohl auf den eigenen Servern, als auch bei einigen Freemailern wird man sich über die Mails freuen.
Nur doof wen Lieschen Müller und Co. sich auf diesen Schock hin gar nicht mehr anmelden *g*

edit: dank der eile fehlte ein s im Titel, danke für den Hinweis…

8 thoughts on “Ach wie gut das niemand weiss, dass ich…

  1. Grüß Gott,

    mh… ich weiß nicht, wie du zum StudiVZ stehst. Vielleicht magst du dir mal Gotfriends.net ansehen? Natürlich nur, wenn du Zeit hast. Kannst dich auch bei Wikipedia drüber informieren. Wir wollen eine Alternative zum StudiVZ werden, und zwar eine echte, soziale. Wir wollen uns nicht kommerzialisieren, sondern einen Verein gründen, ähnlich wie bei Wikipedia selbst. Und wir wollen, dass neben dem ganzen Spaß auch Nutzen dazu kommt, deshalb wollen wir die Nutzer integrieren, ähnlich wie in der Opensource-Community… wenn jemand Lust hat und irgendwelche Talente, kann er mithelfen, Gotfriends auch zu seinem Projekt machen.

    Grüße,

    Alexander

  2. Hmmm, der Alexander ist ein ziemlich fixer, wenn es darum geht in jeden Blog zum Thema studivz Werbung fürs eigene Projekt zu machen…

    Aber ob Studivz ohne die politisch wirren und die notgeilen mehr als 10 Nutzer hätte? Ich denke nicht.

  3. Sodele, dann will ich nochmal schnell meine 2cent in den Kaugummiautomaten werfen:

    StudiVZ werd jetzt net kommentieren, ich amüsiere mich lieber über die Nutzer und die Hasser dieses Portals.

    Godfriends.net:
    Hm, also in der wikipedia steht dazu schonmal nichts, vermutlich ist die Werbung gelöscht worden?
    Nunja, welche User sollen denn in diesem Netzwerk aktiv werden?(btw: zumindest das Grundhandwerk bezüglich Impressum, Informationen usw. versteht ihr, im Gegensatz zu den Spammern von FreundeVZ)

    StudiVZ hat sich halt eine entsprechende Zielgruppe ausgesucht, die geltungsbewusst und notgeil genug ist. Sieht die Zielgruppe so aus: http://studivz.irgendwo.org/ ?
    Also als „Verein“, so wie es aufgezogen werden soll würde ich mir diesen Haufen nicht als Kundschaft wünschen. Bei einem „normalen Wiki“ ist die Beteiligung immer relativ zielgerichtet, ob nun für eine TV-Serie, lokale oder globale Lexica. Und selbst da ist es mehr als anstrengend, wenn man sich so manche Diskussionseite anschaut, wer dort welche Meinung als neutrale Information verpacken will.
    Und dieses Prinzip quasi nutzen um eine möglichst grosse Datenbasis zu „gemeinsam“ zu vermarkten?

    Ich weiss ja nicht, aber meine Ansichten von Sozialen Netzwerken, ePartizipation und vermengtem Wissen vertragen sich nicht mit dem, was ich bei euch kommen seh…
    Zumal ihr auch nur ein Klon unter Tausenden seid, die nun auf diesen angeblichen Erfolgszug von StudiVZ aufspringen wollen.
    Achja, eure Infoseite muss etwas überarbeitet werden, die 85 Mio stimmen nicht so, sagen wir mal _ganz_, das Geld auf dem Papier und die Verteilung selbigens ist noch ein Thema für sich gewesen

  4. Was ich mir mittlerweile wünsche, ist ein übersichtliches, nicht völlig zugemülltes Portal, das von mir aus gern Gewinn erzielen darf und mir dafür Werbung vorsetzt (so finanzieren sich die meisten Dinge im Netz nunmal). Es soll halt einfach funktionieren und mich nicht über Gebühr nerven.
    Wie sagt Homer Simpson einmal sinngemäss: „Bei Werbung umschalten ist wie Fernsehen ohne zu bezahlen.“ 🙂

  5. Social networking ohne einen Bezug ergibt keinen Sinn. Social Networks brauchen immer ein Element, was die Leute zusammenführt und damit vor allem auch Leute ausgrenzt.

    StudiVZ funktionierte (wie Facebook) aufgrund der angeblichen Beschränkung auf nur Studenten; Last.fm funktioniert für Leute, die Musik mögen.

    Ein einfaches „guck mal hier kann man alle seine Freunde eintragen“ Ding ist entweder nur ein Instant Messenger mit schlechtem Interface oder so generisch, dass die Leute nicht lange bleiben sondern zum nächsten weitergehen (das ist bei Clonprodukten immer so, man vergleiche nur den Churn bei MMOs, die mittlerweile ja auch alle auf demselben System aufsetzen).

  6. Nun, bei solchen Netzwerken geht es ja eh nur darum zu sehen „Wer mit wem“.
    Und viele nutzen sowas dann dafür:
    „Was macht meine doofe Ex aus der Oberstufe eigentlich und mit wem ist sie befreundet“
    Und mit der Nutzergruppe will man doch nicht wirklich, also …

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