Bin ich Nostradamus oder was? Klimawandel: Was wir nicht sehen wollen, sehen wir später…

Kotzen, Zum:

Klimawandel samt der mitauftretenden Probleme ist grad wieder Medienwirksam.  Mal abgesehen von den verschiedenen mehr oder minder erfolgreichen Medien, die mit diesem Thema um Aufmerksamkeit heischen fallen mir grade auf die schnelle nur zwei Punkte ein:

  • Ich hab´s euch doch gesagt.
  • Das ist nix neues

Sorry, aber wenn die internationale Bestürzung, die dieser Uno-Bericht nun auslösst mich ankotzt, dann will ich es auch loswerden.

<Studentenmodus an>

Schon vor einem guten Jahr haben wir diese, und andere ähnliche Punkte ausgearbeitet aufhand älterer Untersuchungen. Schon damals wurden wir  angesprochen, ob unsere Einschätzungen des Klimawandels nicht etwas zu stark seien. Ob wir die Drohungen nicht übersteigern würden. Schon damals mussten wir unsere Meinung, die Ergebnisse unserer Arbeit verteidigen als wären wir Luther vor der Kirche.

<Studentenmodus aus>

Ich finde es positiv wenn die Probleme, mit denen die Menschheit sich in nicht all zu ferner Zeit beschäftigen muss, in die allgemeine Aufmerksamkeit gerückt werden. Wenn aber nun alle Welt so tut, als sei es erst jetzt aufgefallen, das es Probleme gibt, und man nun anfangen könnte vielleicht etwas zu tun (aber auch nur, wenn es nicht schon zu spät ist, wir sind doch bequem und die Wirtschaft braucht den Konsum, und die Medien ihre Fütterungen Sponsoring…) finde ich es weniger schön.

Später vielleicht mehr zu diesem Problemen…

3 thoughts on “Bin ich Nostradamus oder was? Klimawandel: Was wir nicht sehen wollen, sehen wir später…

  1. Egal, ob es die Versuche sind, engagierte Studenten an die Kette zu legen, die Festlegung einer CO²-Emissions-Obergrenze zu verhindern oder die Rolle-Rückwärts, die die Frankfurter Allgemeine Zeitung gerade mit ihrer Berichterstattung vollführt (zuerst Klimawandel-Risenbedrohung, dann ist vielleicht doch alles zu sehr dramatisiert worden?): Momentan vergeht kaum ein Tag, an dem ich mich nicht furchtbar aufrege. Und obwohl ich gar nicht so viel schreiben wollte, habe ich bereits zweimal jeweils mindestens zwei Absätze geschrieben und wieder gelöscht. Reicht also für heute. Aber ich werde in nächster Zeit gewiss wieder sehr viel „politische“ Musik hören.

  2. So gesehen gibt es drei generelle Gruppen bei diesem Thema:
    Gruppe Eins: „Die Consumer“, welche sich einfach der Meinung der lautesten Gruppe anschliesst. Es ist nicht so das diese Gruppe uninteressiert im Thema wäre, doch sie konsumiert die Informationen lieber als sie eigenständig zu erlangen.

    Gruppe Zwei: „Die Explorer“, bestehend aus Leuten die sich thematisch sehr intensiv mit den Problemen beschäftigen, aber ihr Fachwissen leider nicht entsprechend überbringen können.

    Gruppe Drei: „Die Brakeman“, die Schreier, die Macher, die Könner. Eigentlich sind sie nur am Schreien, können aber nix, das macht aber auch nix. Sind aber gut mit den Medien verbändelt, die ihnen bei „ihrer“ Version des Themas helfen. Da dieses Thema aber so schön langfristig ist (im Moment fällt mir ausser Mond/Mars Expeditionen kein Thema ein das längerfristiger angesetzt ist), kann man es auch immer unter der aktuellen Tagespolitik verdecken. Spätestens in 3 Wochen kräht kein Hahn mehr nach dem Klimagipfeln und seinen Protokollen. Erst im Sommer wenn es brennt wie nix gutes dann kommt wieder ne Meldung. Pause bis zum Herbst und den ersten Starkregenfällen, Pause bis zu den Stürmen, Pause bis zu den ersten Fluten und so weiter…

    Kotzen, Zum:
    Der Klimawandel und die Folgen

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