Nils, bist du ein Werbehasser? Und warum Google mit einer Idee scheitern könnte…

Nach einem, sagen wir mal „unhöflichen, anonymen  Hinweis“ über IM wirkt das anscheinend durch meinen letzten Post so.
Ich wollte nun einen kleinen Beitrag schreiben der das relativiert. Doch dann hab ich diesen Artikel gelesen:

Und schon brodelt es wieder. Doch zuerst zu dem anonymen Würstchen im ICQ:
Werbehasser. Ich mag keine plumpe Werbung. Ich mag die Versuche nicht, mich zu instrumentalisieren. Ich unterstütze gerne Ideen, Produkte oder anderes, was ich gut finde. Ich lasse mir aber nicht sagen was ich gut zu finden habe. Wenn mich jemand fragt, welches Produkt der Sparte X er kaufen soll, kann ich ihm vielleicht einen Hinweis geben. Ich möchte aber nicht das Firma Y damit Werbung macht. Ich nutze keine Kundenkarten (Zumal ich schon Vorträge über deren Gefahr gehalten habe). Ich lass mich auch nicht mit einem Shirt dazu überreden etwas zu verlinken. Schon gar nicht, wenn jemand die Kontaktadresse dieses Blogs einfach für Werbung missbraucht. Dann reagiere ich alles andere als „locker“ oder „humorvoll“. Dann ist die Grenze überschritten. Es gibt erstmal einen Unterschied ob jemand per Mail, IM oder Beitrag „Stimme“ anspricht, oder ob mir jemand Post nach Hause schickt.

Der Don hat das Thema schon angeschnitten, das es einen unterschied zwischen dem Bloggenden und der Person hinter dem Blog gibt. Werbung in der eMail stört mich. Aber die filtert zum Glück die Technik vor, so das ich die argsten Dinge nicht erleben muss. Da klick ich notfalls einmal auf ein kleines Mülleimersymbol und habe Ruhe. Werbung im Briefkasten ist etwas anderes. Für mich jedenfalls. Das andere ob dieser „grandiosen Ideen“ und der „Überschreitung von Grenzen“ jubeln und sich im Seiber ergeben ist mir egal. Ich finde es plump, einfalls los und eher belästigend, wenn die Person hinter dem Blog auf diese Weise angesprochen werden. Der Geruch von „wir schicken diese Karte mal an alle Blogger bei denen wir auf die Schnelle das Impressum finden konnten“ hängt an dieser kleinen unpersönlichen Karte. Da ist kein Unterschied zu dieser Karte oder Bsw. den Versuchen der NKL/SKL-Bande mit ihren Umschlägen. Oder anderen Werbefritzen die irgendwie an meine Adresse gekommen sind und denken mich Altpapier beglücken zu müssen. Auch denen geb ich einen Maulkorb. Auch die dürfen meine Adresse nicht für ihre Werbezwecke verwenden. Wenn jemand mir eine Postkarte schicken will, so sollte diese schon halbwegs persönlich sein. Ein Stück spielt auch damit ein, dass ich wissen will was mit meinen Daten passiert. Das die Adresse zu 99,9% aus dem Impressum dieser Seite stammt ist mir schon klar, nur wo wird sie noch weiter verwendet? Das Impressum hier dient dazu, im rechtlich unklarem Raum die notwendigen Ansprechmöglichkeiten zu geben. Es dient sicher nicht dazu Dritten eine Profitmöglichkeit zu geben.

Mir ist klar das viele das vielleicht gar nicht mal verstehen können oder wollen. Das ist aber ebensowenig mein Problem. Wenn jemand diese Art von Werbeverhalten gut findet, dann soll er es entsprechend unterstützen. Ich für meinen Teil werde es anders handeln.

Isch habe fertig.
(Für diesen Teil, Googles neuester Wahnsinn bekommt einen eigenen Post)

One thought on “Nils, bist du ein Werbehasser? Und warum Google mit einer Idee scheitern könnte…

  1. Til says:

    Leicht OT: Ich habe heute zum ersten Mal einen halbwegs annehmbaren Telefon-Spam-Anruf bekommen, die nette Frau mit dem fronsösiischen Accent hatte eine wunderbare Stimme. Außerdem war sie sehr freundlich, und hat mein „Nein, ich bin nicht interessiert“ sofort akzeptiert.

    Und ich konnte mein Französisch nochmal testen, auch wenns nur zum „Au revoir!“ gereicht hat.

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