Informationsfluss ala Hubertus

Nein, diesmal kein Jägerlatein. Das Thema geht ja hoch her im Moment, um mir nicht die Vorwürfe anhören zu müssen das ich das nur für den Traffic mache lass ich den ganzen Namen mal raus . Es geht einfach darum das ein Komiker keinen Spass um seinen echten Namen versteht. Und diesen möglichst vor allen und jedem verstecken will. Dafür legt er sich, mittels seiner Anwälte auch mit „dem Internet“ an. Aber ich verrate die Top-10 Suchergebnisse bei Google.

Platz 1 ist die Hompage des Künstlers, war ja irgendwie klar.

Platz 2: Wikipedia, und in diesem Artikel findet man den Namen. Nicht direkt aber er ist wohl zu finden.

Platz 3: Heise, mit einem Artikel über das Thema. Und in den Diskussionsbeiträgen findet sich, welch Wunder, der umstrittene Name.
Platz 4: Amazon, nungut. Geld verdienen muss der Junge ja auch.

Platz 5: das RA-Blog mit einem Beitrag über das Thema

Platz 6: das Lawblog mit einem Beitrag über das Thema

Platz 7: Die Heimseite von Atzes Heimatsender. Hier wird hinter der Comedy-Figur eine weitere Identität aufgebaut, die auch auf den Namen S. hört. Ist wohl aufgrund der Aussage „Wer ist der wahre Atze?“ soweit vorne 😉

Platz 8: SpON – Benzingespräch mit der Kunstfigur

Platz 9: SpON nochmal – der dritte Bericht über das Thema

Platz 10: Das Markenregister des deutschen Patentsamt. Dort steht wer sich die Wortmarke Atze S. gesichert hat. Na, klingelts?

Ich gönne der Person hinter Atze S. ihre Privatsphäre. Private Photos oder ähnliches haben da auch nix in den Klatschblättern zu suchen. Die Freiheit gönn ich jedem. Aber das es nicht klappt diese Information mittels Gewalt aus dem Netz zu bekommen hätte man sihc doch denken können? Ohne die Brille und die Perücke erkennt man die Person hinter der Figur doch eh kaum. Und andere haben mit ihren Geburtsnamen auch keine so grossen Probleme, der Herr Dohrenkamp zum Beispiel. Oder oder oder…

Keiner hätte nach den Namen gesucht, nun ist er in aller Munde. Ob das die gewünschte Wirkung war?

4 thoughts on “Informationsfluss ala Hubertus

  1. Wenn ich mich erinnere was andere bei RTL für Auftritte bekommen haben und bekommen. nope. Gewiss nicht.
    Geht ihm wohl wirklich darum diesen Namen bedeckt zu halten.

    Klassisches Fehlverhalten im Internet Nummer 17:
    Wenn du willst das etwas nicht bekannt wird versuche das nicht mit Gewalt.

  2. Naja, zu versuchen sein Privatleben und den eigenen Namen „geheim“ oder zumindest „privat“ zu halten, kann ich gut nachvollziehen. Aber wer hat ihn denn da beraten? Mannmannmann.

    Herr H.A. aka Atze Schröder!

    Wenn Sie nen Berater für Internet Fragen brauchen, melden Sie sich bei mir. Ist alles gar nicht schwer, tut auch nicht weh. Ich ich fordere gar nicht all zu viel 😉

  3. Privatleben geheim halten halte ich absolut für sinnvoll. Auch Urlaubsphotos oder ähnliches müssen nicht unbedingt verbreitet werden. Da sollte eine Grenze gezogen werden zwischen der Person hinter der Bühnen/Fernsehfigur. Was ich nicht verstehe ist dieser Hickhack um den Geburtsnamen. Als „Normalo“ bist du mehr oder minder verpflichtet bei jeder Äusserung, jeder Aktivität was auch nur annähernd da dran kommt deinen Realnamen anzugeben. Auch als Autor kannst du die Bücher zwar unter einem Pseudonym veröffentlichen, im Verlag und in anderen Listen bist du aber ohne weiteres über deinen Realnamen auffindbar. Ich seh hier keinen Promibonus für diese Pflichten. Wenn er diesen Namen nicht mehr führen möchte kann er sich mal mit den Mühlen des deutschen Beamtentum anlegen und versuchen diesen zu ändern. Wenn er diesen Kampf erfolgreich durchläuft werde ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten jedes Auftauchen des Namen H.A. unterbinden 😉

Comments are closed.