Informationen und was man damit macht…

Ehrlich gesagt überrascht mich momentan nur eins:

Dieser Irrglaube, das die Medien sich um eine objektive Haltung bemühen würden. Tun wir doch auch nicht.
Also warum dieses Gejammer um verschobene Darstellungen, Falschmeldungen und Lug und Trug?

Weil es im Moment dem „Mainstream“ der Internetbevölkerung entgegen spricht?

Versteht mich nicht falsch, auch ich finde die Berichterstattung der letzten Woche für den Arsch (was netteres fällt mir dazu gerade nicht ein). Dies trifft aber sowohl für die „wir sind die Guten“ Berichte auf Indimedia, als auch auf die Hetzpropaganda der konservativen Presse zu.  Es hat vor allem für eins gesorgt: die inhaltliche Kritik am Gipfel ist total untergegangen. Die stolz präsentierten Ergebnisse sind mehr als lachhaft. Aber natürlich wird auch das wieder gefeiert von der einen Seite.

Fraglich ob soetwas noch lange „duldbar“ ist, irgendwie hat man ja insgeheim noch den Anspruch der Objektivität an die Presse. Zumindest etwas Mühe könnten manche der Jornallien sich da geben.

Alternativ müsste man über eine relativ einfache Möglichkeit nachdenken, den Wert von Informationen automatisiert bestimmen zu lassen. Nicht unmöglich, nur aufwendig…

2 thoughts on “Informationen und was man damit macht…

  1. Da Daten erst durch menschliche Interpretation wirkliche Information werden, halte ich automatisiertes bewerten von „Informationen“ (ohne dabei Köppe aufzuschneiden) für sehr schwierig 😉

  2. Och, ich hab heut nachmittag ne halbwegs nette Idee für dieses Problem erdacht, aber das will ich (noch) nicht öffentlich auslegen. Die eigene Interpretation passiert ja auf einem Erfahrungswert und ein paar Einflussgrößen, das lässt sich recht gut modellieren mit ein paar anfangs Daten 😉

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