sigh: Das Model und der Freak

Also das Thema um die gefakte Nierenspende Show in den Niederlanden ging mir schon etwas an die Nieren. Geschmacklos fand ich es, unnötig und die Auflösung als „Wir wollten doch nur Aufmerksamkeit für das Thema wecken“ mehr als flach, aber was ProSieben nun auf Sendung bringen will sorgt für einen richtig schönen Würgereflex.

Zur Einstimmung ins Thema hier ein Interview aus TV Total. Raab scheint diese Sendung wohl genauso unnötig zu finden wie jeder andere normale Mensch. Das merken die beiden Model-Freaks aber wohl nicht.

Das Konzept ist zwei „Freaks“ (also Leute wie du, oder du, oder du da draussen. Und natürlich wie ich, zumindest nach dem Bild der Verantwortlichen.) zu normalen Menschen umzustylen. Keine politische Gleichschaltung aber schon eine „Einnordung“ der Leute auf die korrekte Art und Weise. So wie ein Mensch auszusehen, zu reden und zu funktionieren hat.

Also all das was ich in meiner Jugend als „wichtig“ kennen gelernt hab ist anscheinend falsch. Dieser ganze Blödsinn von  inneren Werten und  ähnlichem Kram ist doch total für den Arsch. Oberflächlich muss man sein. Und die grossen Schwestern und Therapeuten sorgen dafür. Und für weitere oberflächliche Veränderungen. Wichtiges Thema ist anscheinend auch eine „Freundin“ zu haben. Von Beziehungen will ich bei diesen beiden, nein ich sag nicht Frauen, da fehlt viel zu viel „Inhalt“, Wesen gar nicht mal sprechen. Aber die Veränderung des Äusseren führt natürlich dazu, das diese „Freaks“ glücklicher werden. Und eine Freundin bekommen. Mindestens für einen Abend in der Sendung jedenfalls.

„Freaks“ sind für die beiden intelligenzbefreiten Modells wohl auch eine Art Tier.

Der beste Spruch von Raab kam auf die Frage, was an den Kandidaten geändert werden müsste: „Ich find die völlig ok so.“ Das haben die Wesen mit den leichten körperlichen  Vorzügen und den größeren geistigen Nachteilen nicht verstanden. Wirklich interessant was man so auf die Öffentlichkeit loslässt.

Apropo ändern: Hirn kann man leider nicht so ohne weiteres auswechseln. EQ und IQ kann man den Leuten nicht per Botoxspritze geben.

14 thoughts on “sigh: Das Model und der Freak

  1. Ich hab das alles falsch verstanden. So einfach isses.

    Ich muss mir nur die Haare abmachen und aufhören, meinen Kopf zu benutzen, dann kriegt man auch irgendsoeine „Frau“ (und ich benutze den Begriff hier in einem sehr weitläufigem Sinne).

    Ich wusste immer, dass meine Standards irgendwann zum Problem werden.

  2. Deine Standards sind halt zu, mhh… in diesem Bezug kann ich glaub ich sogar von konservativ sprechen 😉

    Aber tröste dich: Du bist net allein, und wenn 80 Millionen dem angesagten Schema folgen, gibt es immer noch genug Menschen die auf andere Dinge wert legen *g*

  3. Kamel says:

    hmmm…
    Du redest jetzt davon, dass die Inneren Werte wichtig sind, tust aber so als würde man sie ändern, wenn man das Aussehen eines Menschen ändert?

    Es ist denke ich mal bewiesen, dass unsere Gesellschaft und der Mensch an sich verschieden auf verschiedene erste Eindrücke reagiert, und der erste Eindruck ist immer oberflächlich, somit sind die beiden „Freaks“ wohl selten dazu gekommen, ihre inneren Werte zu zeigen?

    Ich möchte diese Sendung bestimmt nicht in Schutz nehmen, ich finde es auch nicht richtig, dass solchen Menschen ein Stempel aufgesetzt wird, aber vll. haben ja ein paar Aspekte doch viel geholfen?

    Lg Kamel

  4. Wahrheit says:

    Jetzt werden also im deutschen TV schon öffentlich Leute, die nicht ins Allgemeinbild passen als Freaks bezeichnet. Wer nicht ausschaut wie unsere „Popstars“ und keine Wohnung wie bei „schöner wohnen“ hat ist etwas beschränkt und wird runtergemacht.
    Wann wird denn der Begriff „Untermensch“ wieder auftauchen, vielleicht in einer Sendung, in der sich leute wie Jana Ina die Haare blond färben und blaue Kontaktlinsen einsetzen lassen müssen um in die neue Norm zu passen? Viele Spaß dabei…und gute Quoten

  5. @Post von Kamel:
    Die „inneren Werte“ sind wichtig. Durch das ändern des Aussehens verändert man diese Werte nicht, aber ihre Bedeutung. Es ist weniger wichtig wie jemand ist, sondern eher wie er scheint. Und grade das man dieses Verhalten pflegt, immer weiter weiter fördert sorgt dafür das es auch weiterhin erstmal auf oberflächliche Eindrücke ankommt. Ob nun abend im Club, beim Bewerbungsgespräch oder sonstwo.

    Von dem was ich heute gesehen habe:
    Geholfen hat dort nicht viel, das sogenannte „Umstylen“ hab ich ja schon erwartet, die anderen Aktionen waren eher Kamera wirksam inzeniert. Die Idee der Selbstreflexion mittels der Plakate war zwar schon ein guter Ansatz, aber wurde durch die gestellten Kommentare der Passanten wieder zu nichte gemacht.

    Jemanden der anders ist als der Durchschnitt den Spiegel vorzuhalten und ihn darauf hinzuweisen: Verhalte dich mehr wie der Durchschnitt (Hier in diesem Sendekonzept erweitert durch: Style dich mehr, sei „männlicher“, „offener“ und mach was neues) ist keine Lösung eventueller Probleme IMHO.

    @Wahrheit:
    Tja, der Mensch in der Gruppe fühlt sich halt nur dann wohl wenn er jemanden niedermachen kann. Ein wenig andere erniedrigen, sich selbst zum Übermensch erklären und dabei ne feucht-warme Buchse bekommen.

    Ich geb zu: gesehen hab ich den Kram auch, allerdings wohl zum ersten und letzten Mal, weitere Glanzlichter dieses Sendekonzeptes werd ich mir wohl nur noch auf Aufforderung und per Youtube ansehen. Die beiden Kandidaten heute unterscheiden sich vielleicht zu 5% von den Gestalten die ich in Vorlesungen gesehen hab, vor denen ich Tutorien gehalten habe (unter anderem auch soetwas wie „Sozialtutorien“).

    Und auch diese Leute haben ein stinknormales Leben, mit Beziehungstiefs und Hochs, mit abwechslungsreichen Privatleben und beruflichen/studientechnischen Hochs und Tiefs. Alles ganz normal wie es jedem geht. Nur nicht so medienwirksam wie es eine Soap oder ein Musikvideo vorlebt, so what…

  6. Sean says:

    die beiden typen haben das doch freiwillig gemacht. die wollten keine „freaks“ mehr sein.

    eigentlich hilft man denen doch nur selbstvertrauen aufzubauen. was ist schlimm daran?
    die veränderung des aussehens bringt ja nur das mitsich. das sie sich selber wieder wohlfühlen.

    bleiben ja dieselben menschen…

  7. Alexandra says:

    Ich muss sagen dass ich die Sendung gar nicht so schlecht fand. Die zwei Jungs waren typische Vertreter der Spezies „Männlicher Dauersingle“, wie man ihn in der Usenet-Newsgruppe de.talk.romance häufig vorfindet. Nette oder weniger nette Kerle, die gerne eine Freundin hätten, aber aus irgendeinem Grund keine finden. Die meisten suhlen sich in Selbstmitleid oder geben selbstverständlich den oberflächlichen Frauen die schuld, dass diese ihre juwelengleichen, hochwertigen inneren Werte nicht erkennen — irgendwie ganz ähnlich wie Du in Deinem Post, Stimme.

    Irgendwie hast Du zwar recht, dass die zwei Typen Menschen wie Du und ich waren (wobei der Postbote mMn schon ziemliche Probleme mit sich selbst hatte, aber den Physikstudenten fand ich eigentlich von Anfang an sehr sympathisch), und natürlich überhaupt kein Grund besteht, an den beiden was zu ändern. Außer, und das ist der einzig legitime Grund, die möchten das gerne selber.

    Und das haben die beiden recht klug erkannt, wie ich finde: Wenn man mit seinem Leben unzufrieden ist, muss man Anfangen, was daran zu ändern, statt zu jammern und die Schuld den anderen und ihrer Oberflächlichkeit zu geben. Und, bei aller liebe, ein neuer Haarschnitt und ein paar Klamotten sind ja auch nicht gerade schwer persönlichkeitsverändernde Maßnahmen. Und der Postbote hat ja schon alleine dadurch einen großen Schritt nach vorn gemacht dass er seine Wohnsituation verändert hat — null Privatsphäre zu haben kann ganz schön belastend sein.

  8. @Sean:
    „die wollten keine ‚Freaks‘ mehr sein“
    Also doch eine Anpassung? Wie helfe ich jemanden auf sich selbst zu vertrauen wenn er einen Teil dieses Selbst ablegen muss? Offener auftreten, freier sprechen oder eine neue Wohnung suchen kann man auch mit Goatie und Henna-Bart…

    @Alexanda
    (ok, d.t.r. hab ich nicht im Reader, daher kann ich zu den Zuständen dort nichts sagen, wenn es aber halbwegs newsgroup-artig abläuft, nunja..)
    Dauersingle kann man bei 3. Jahren schon mal vielleicht sagen. Bei einem Jahr ohne feste Beziehung red ich aber noch nicht von Dauersingle, zumal derjenige grad auch mal 21 war. Ich hab keinen oberflächlichen Frauen die Schuld gegeben in meinem Post, wenn du dich da angegriffen fühlst tut mir das leid ;-). Ich habe nur andeuten wollen das die Gesellschaft als ganzes hinter einem heuchlerischem Bild von „Menschen so nehmen wie man ist“ nur auf Oberflächlichkeiten achtet. Und ich würde es gar nicht auf die äusseren Veränderungen beschränken was das Ziel einer solchen Sendung ist: Es geht darum, die Leute die von der Masse als „Freak“ beschimpft werden, kompatibler zu machen. Zu einem Großteil passiert das über Äusserlichkeiten, zu einem anderen dazu das Verhalten in die Form „Mach das so wie die anderen das machen du dummer Freak“ zu erzwingen. Passend find ich da noch den Kommentar der Studentin die das „Blinddate“ mit dem Physiker hatte: „Ich mag eh ruhigere Typen, nicht so Draufgänger“(sinnähnlich). Zumal ich von dem kurzen Blick auf die Mail eh das Gefühl hatte das diese _nicht_ die erste Mail war die es zwischen den beiden gab. Da stand doch was in der Form (…warst du beim frisör…)? Nunja, nicht so wichtig.

    Für Beziehungen (das scheint ja mit das Hauptthema der Sendung zu sein, endlich was zu fi^^ eine stabile Partnerschaft zu bekommen) gibts den schönen Satz:
    Das Äussere zieht an, das Innere fesselt dich.

    Sicherlich kommt es auch auf den ersten Blick an, ich behaupte aber immer noch:
    Auch jemand der nicht dem üblichen „blonder gegeelter Miniirokese, Sakko über dem Sporthemd, Bluejeans mit braunen Lederhalbschuhen“ Schema entspricht findet sein Gegenstück. Vielleicht ist da der örtliche R&B Club nicht die erste Suchadresse, aber wenn man seine Art offen hält (Also kein: Die Welt ist so böse, mich mag niemand, da hast du recht…) und sich nicht zu sehr verstellt findet man jemanden.

  9. Alexandra says:

    „Ich habe nur andeuten wollen das die Gesellschaft als ganzes hinter einem heuchlerischem Bild von “Menschen so nehmen wie man ist” nur auf Oberflächlichkeiten achtet.“

    Das fundamentale Missverständnis hier ist mMn, dass Du aus „auch Oberflächlichkeiten machen was aus“ ein „man achtet nur auf Oberflächlichkeiten“ machst.

    Klar kann man auch als Wurzelsepp eine Freundin finden, aber es ist halt schwieriger. Und manche verändern sich dann durch häufige Zurückweisungen erst recht und schaffen es dann nicht mehr, offen und selbstbewusst aufzutreten.

    Im übrigen habe ich den Eindruck, dass auch die Männer, die sich über soviel Oberflächlichkeit bei Frauen beklagen, selbst auch nach einer Frau suchen, die irgendeinem optischen Ideal entspricht. Wenn’s nur auf die inneren Werte ankäme, könnte man ja auch eine 120-Kilo-Frau ansprechen, aber das wollen die meisten ja auch nicht.

    Übrigens hab ich mich nicht angegriffen gefühlt, ich bin zu alt um noch oberflächlich zu sein. Bin außerdem Informatikerin und mit einem Mathematiker verheiratet und komme bestens mit geekig-freakigen Außenseitern dieses Typus klar, würde sogar sagen, dass ich eien Schwäche für sie habe :-). Trotzdem halte ich es nicht für überangepaßt, sich ab und zu mal zu rasieren und zum Friseur zu gehen …

  10. Roll ich das mal von hinten auf.

    Nicht angegriffen ist gut, ich bring wohl manchmal zuwenig Grinsegesichter und dergleichen in meinen Texten unter. Gegen gepflegtes Auftreten sag ich nix, da leg ich selber auch wert drauf. Lange Haare und einen Bart (wie in der Sendung geschehen) mit ungepflegt zu assozieren find ich nicht ok. Zumal dieses „Wenn Männer lange Haare haben sind sie fettig“ meist auch noch aus der Gedankengutgegend kommt, die „recht“ und „unrecht“ anhand adolfscher Tugenden bestimmt, genug Eigenerfahrung ;). Zumal der Bart von dem einen Typen ja mal gut gestutzt und mit Henna gefärbt war, ganz ohne Aufwand ist sowas ja auch nicht.

    Das mit den Inneren Werten und den 120-Kilo Wuchtbrummen, nunja. Es ist ja noch nen Unterschied ob man etwas freakig ist oder adipös. Vielleicht kann man eher den Vergleich setzen zwischen der Asi-Toaster gebräunten, blondierten, lackierten und gestylten „Tussi“ Fraktion oder dem weiblichen Nerd, der zu grosse Band-Shirts trägt, mehr Ahnung von seinem Rollenspiel als Haarspühlungen hat und sich nicht viel um tägliches Aufstylen bemüht. Keine Ahnung, aber gleich diese „Aber ihr mögt alle keine fetten Frauen“ Argumente sind schon seid Al Bundy nicht mehr haltbar 😉
    Was ich so eher beobachte, das gerade sehr oberflächliche Menschen, die diese Schönheitsideale suchen bei sich selber ähnliche Ansätze vorrausetzen. „Ich verkauf mich doch nicht unter Wert.“ oder „Die ist zwar ganz nett, aber nicht meine Klasse“ sind da so Sprüche, sowohl von Männlein als auch Weiblein.

    Natürlich ist es für den Wurzelsepp schwerer, aber halt auch nicht unmöglich. Und das der Wurzelsepp halt einfach sein Wurzelsepp-sein annehmen müsste und damit auftreten ist der Punkt an dem es den meisten Nerds, Freaks und wie man sonst noch so beschimpft wird hapert. Man hat andere Interessen, man denkt und sieht über die Welt anders, wenn man das selbstbewusst ausstrahlt hat man auch kein Problem den Anhang zu finden.
    Nette Nebenbemerkung ohne zuviel statistische Basisdaten: Von den Paaren in meinem näheren und weiterem Umfeld sind die Paare mit Freak&Normalo eher langzeitbindungsfähig als die Normalo&Normalo. Grad bei den letzteren hab ich schon einige Trennungen& auch Scheidungen erlebt (von 25j bis 40j), aber das liegt natürlich nicht nur an den „Freak“ und „Normalo“ Eigenschaften…

    Die Grenze zwischen „nur“ und „auch“ ist bei den Oberflächlichkeiten sehr dünn…

    Dummes Beispiel:
    Bei 2 vergleichbaren Menschen (Innere Werte &Co) kann man ja dann den „hübscheren“ wählen.

    Nur dumm das man dieses Innere auch nur nach und nach entdecken kann. Und die Oberfläche ändert sich irgendwann auch mal.

  11. Alexandra says:

    Dazu könnte ich noch einiges sagen, aber mangels Zitierfunktion ist mir das hier zu anstrengend.

    Deswegen nur kurz: Das mit dem nicht angegriffen gefühlt habe ich gesagt, weil Du damit angefangen hattest … nicht jede Kritik muss immer gleich auf persönlicher Betroffenheit beruhen, weisst Du ;-).

    Grundätzlich gebe ich Dir ja recht, dass jeder so sein dürfen sollte, wie er möcht und sich wohlfühlt. Mir geht das auch schon lange auf den Keks, dass man bei Leuten, die nicht das Sozialverhalten der großen Masse haben, neuerdings schon allerlei Entwicklungsstörungen diagnostiziert. Hab neulich ein Buch über Asperger-Autismus gelesen und gefunden, dass man bei ca. 70% aller mir bekannten Ingenieure eine milde Form davon diagnostizieren müßte …

    Ich weiss allerdings auch nicht, was dagegen spricht, wenn sich jemand eben nicht mehr so mit seinem „Freaksein“ woglfühlt und sich, auch äußerlich, ein bisschen verändern möchte.

    Dein Argument, dass die 120-Kilo-Frau was ganz anderes sei, verstehe ich übrigens nicht. Du hast doch in Deinem Posting gesagt, Leute, die sagen, die inneren Werte zählten, und dann doch nach Äußerlichkeiten gehen, sind verlogen. Ist Übergewicht jetzt auf einmal ein innerer Wert? Ich finde es ein bisschen verlogen, zu fordern, man müsse doch auch die Unangepaßten akzeptieren, schließlich zählt das Innere, außer man ist fett, dann zählt das Äußere doch …

  12. Zitatfunktion wäre nett, allerdings gibt es meistens nicht so viel Feedback 😉

    Nun auch nur noch kurz, das Wetter wird grad wieder besser:
    @Freaksein und ändern:
    Das Freaksein als was schlechtes und nicht positives hingestellt wird, das spricht dagegen. Wenn jemand sich verändern will, kein Problem. Wenn er das aber macht weil die Mehrheit ihn als Freak bezeichnet: Da stimmt was nicht. Die nächsten sind dann wieder die mit der falschen Haarfarbe, Religion oder Hautfarbe die sich ändern müssen. Ja ist übertrieben dagestellt aber wohin die Tendenz zeigt ist doch klar.

    @Übergewicht:
    Auch wenn es Äußerlichkeiten sind, solange die Frau dabei nicht 1,80 oder größer ist, haben wir es hier nicht mehr mit rein Äußerlichkeiten sondern schon mit ungesundem Lebenswandel zu tun. Ich weiß das klingt nun auch irgendwie oberflächlich, aber jemand der derart seinen Körper missbraucht bzw. ungesund hält ist doch etwas anderes als jemand der sich nur nicht der mode entsprechend kleidet oder stylend.

    Ich will nicht gegen etwas mehr auf den Hüften oder mollig sein sprechen, aber das 120kg Beispiel ist für die meisten Menschen (ob nun Mann oder Frau) mehr als ungesund und fällt für mich damit aus der oberflächlich vs. innere Werte Diskussion raus. Das gleiche gilt auch für starke Trinker und Raucher oder andere Drogenabhängigkeiten. Wer seinen Körper derart schindet ist ,für mich zumindest, außen vor. Und das sind keine Äußerlichkeiten, das kann auch Model-Typen betreffen (bis aufs Übergewicht natürlich), und ist für mich eher eine Verhaltensweise als eine Äußerlichkeit. „Der Mensch hat gewisse Punkte in seinem Leben nicht unter Kontrolle, besitzt Abhängigkeiten (denen er sich mitunter nicht bewusst ist) die sein Leben für ihn gestalten und die er absolut nicht mehr Kontrolliert.“

  13. Ich habe auch das Interview bei TV-Total gesehen und die zwei Tussen fand ich gleich mal unsympathisch!
    So eine scheiße wie „Das Model und der Freak“ braucht keine Sau!
    Hoffentlich wird diese Gleichschaltung durch das System vorzeitig abgesetzt!

  14. heimatgirl says:

    Hallöchen ich hätte mal ne Frage…. weiß zufällig einer von euch, wer auf den Bildern im Hintergrund zu sehen ist und wo man diese Bilder eventuell bekommen könnte?? oder existiert irgendwo ein gutes Foto (Ausschnitt aus der Serie), auf dem man diese Bilder im Hintergrund gut erkennen kann?

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