Bilder und Infos gab es ja schon von Donnerstag an, viel mehr an bildlichen Informationen habe ich nicht ergattert, das nächste mal muss ich an ein Ladekabel fürs Auto oder ähnliches denken. dann gibt es mehr “Live-Beiträge”.
Angefangen hat es ja mit dem beladen eines koreanischen Kleinstwagen. Es ist immernoch erstaunlich wieviel Dinge dort hineinpassen. Mehr als in meinen Lupo jedenfalls. Die Abfahrt verzögerte sich leider etwas, was wohl auch auf mangelnde Koordination aller beteiligten zurückzuführen war, die Festivalvorfreude bremste das aber nicht wirklich. Gegen frühen nachmittag ging es dann auch gleich los, ab in die ersten (Baustellen)Staus der Gegend und auf eine leider schon recht volle Autobahntour. Habe ich schonmal erwähnt das ich ein absolutes Überholverbot für LKW auf 2-spurigen Strecken für dringend notwendig erachte? Das sei hiermit geschehen. Bis zum Kreisverkehr vor Scheeßel haben wir es auch wunderbarer Weise geschafft, zusammen zu bleiben. Nur die 2-3 Autos zwischen uns sorgten dann dafür, dass die Oldenburger Kolonne auf verschiedenen Parkplätzen landete. Von Bekannten hatten wir schon gehört, das es bislang nicht sonderlich trocken gewesen war, doch immerhin konnten wir halbwegs ohne Schauer die ersten Dinge auf den Zeltplatz schleppen.
Doch halt, vorher müssen wir ja noch unser Bändchen bekommen und die obligatorische “Sind da Glasflaschen drin?” (Ich bin noch nicht soweit zu sagen “Nein, aber etwas Sprengstoff, ein paar Messer und Pistolen haben wir dabei…”) Durchsuchung über uns ergehen lassen. Und damit auch das erste Manko dieses Jahres. Von dem “Alles wird besser, größer und viel organisierter” Motto der Hurricane-Crew war da allerdings noch nicht viel zu spüren. Das man ohne Kontrollen von der einen Seite (C1,C2) zum Rest des Zeltplatzes gehen konnte, war eine sehr gute Idee. Doch wer stellt bitteschön nur ein halbes Dutzend Security-Leute bereit, die dann jeweils nur 3-4 Personen kontrollieren können? Etwas mehr Durchlasskontrollen, zumindest zur Anreisewelle hätte da schon gut getan. So wurden wir nach dieser leider etwas länger dauernden Prozedur dann tatsächlich auf den Zeltplatz gelassen und gleich durch einen kundigen Führer zu unserer neuen Heimat für das Wochenende gebracht. Passend zum Zeltaufbau kam der nächste Schauer. Was zusammen mit dem leider etwas knappen Platzreserven für ein mehr oder weniger suboptimal aufgebautes Zelt führte. Zum Glück brauchten wir dieses Jahr ja auch nicht alle Kuppeln, und zu zweit in einem 9-Mann Zelt kommt schon ein gewisses Luxusgefühl auf. Das dann nur von dem leicht undichten Zelt eigeschränkt wurde. Der Regen sorgte dann auch dafür das nur noch die allerwichtigsten Sachen (Grill, Tisch, Fleisch und Stühle) ihren Weg zum Gelände fanden, der wichtige Rest (Musik, Essen, Getränke, mehr Essen, und vor allem der Gaskocher & passendes Geschirr) musste warten. Durch einen leichten Biowaffen Zwischenfall blieb es dann auch erstmal beim Fleisch
Die Zeit verging dabei auch nicht wirklich langsam, und zusammen mit dem Regen, zuwenig Schlaf in den vorherigen Nächten und der Wirkung des leicht gekühlten Weisweins wurde es dann irgendwann Zeit, den Schlafsack von innen zu begutachten.
Weisheiten des Tages:
- Planung ist alles, aber kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt.
- Es gibt doch so etwas wie den Mindest-Haltbarkeits-Datum-Dämon, der Nachts um 12h in den Kühlschrank klettert und “Puff” die Kartoffelsalate verderben lässt.
- Es gibt komische Leute. Doch wenn man noch komischere Leute sehen will muss man auf ein Festival
- Flunky-Ball ist nicht mehr komisch
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Ich denke, das mit dem Verfallsdatum werde ich wirklich nochmal testen – einfach kurz vor Mitternacht auf die Lauer legen und wenn sich um Punkt zwölf der Deckel leicht wölbt, wissen wir mehr. Sche%$§ Hersteller!