Hurricane 2007, der Donnerstag

Ich schau es mir mal beim Stefan ab, jeder Tag bekommt seinen eigenen Beitrag 😉 Nun hab ich das erste mal seit Montag etwas Luft zum schreiben, also fangen wir mit dem Donnerstag an.

Bilder und Infos gab es ja schon von Donnerstag an, viel mehr an bildlichen Informationen habe ich nicht ergattert, das nĂ€chste mal muss ich an ein Ladekabel fĂŒrs Auto oder Ă€hnliches denken. dann gibt es mehr „Live-BeitrĂ€ge“.

Angefangen hat es ja mit dem beladen eines koreanischen Kleinstwagen. Es ist immernoch erstaunlich wieviel Dinge dort hineinpassen. Mehr als in meinen Lupo jedenfalls. Die Abfahrt verzögerte sich leider etwas, was wohl auch auf mangelnde Koordination aller beteiligten zurĂŒckzufĂŒhren war, die Festivalvorfreude bremste das aber nicht wirklich. Gegen frĂŒhen nachmittag ging es dann auch gleich los, ab in die ersten (Baustellen)Staus der Gegend und auf eine leider schon recht volle Autobahntour. Habe ich schonmal erwĂ€hnt das ich ein absolutes Überholverbot fĂŒr LKW auf 2-spurigen Strecken fĂŒr dringend notwendig erachte? Das sei hiermit geschehen. Bis zum Kreisverkehr vor Scheeßel haben wir es auch wunderbarer Weise geschafft, zusammen zu bleiben. Nur die 2-3 Autos zwischen uns sorgten dann dafĂŒr, dass die Oldenburger Kolonne auf verschiedenen ParkplĂ€tzen landete. Von Bekannten hatten wir schon gehört, das es bislang nicht sonderlich trocken gewesen war, doch immerhin konnten wir halbwegs ohne Schauer die ersten Dinge auf den Zeltplatz schleppen.

Doch halt, vorher mĂŒssen wir ja noch unser BĂ€ndchen bekommen und die obligatorische „Sind da Glasflaschen drin?“ (Ich bin noch nicht soweit zu sagen „Nein, aber etwas Sprengstoff, ein paar Messer und Pistolen haben wir dabei…“) Durchsuchung ĂŒber uns ergehen lassen. Und damit auch das erste Manko dieses Jahres. Von dem „Alles wird besser, grĂ¶ĂŸer und viel organisierter“ Motto der Hurricane-Crew war da allerdings noch nicht viel zu spĂŒren. Das man ohne Kontrollen von der einen Seite (C1,C2) zum Rest des Zeltplatzes gehen konnte, war eine sehr gute Idee. Doch wer stellt bitteschön nur ein halbes Dutzend Security-Leute bereit, die dann jeweils nur 3-4 Personen kontrollieren können? Etwas mehr Durchlasskontrollen, zumindest zur Anreisewelle hĂ€tte da schon gut getan. So wurden wir nach dieser leider etwas lĂ€nger dauernden Prozedur dann tatsĂ€chlich auf den Zeltplatz gelassen und gleich durch einen kundigen FĂŒhrer zu unserer neuen Heimat fĂŒr das Wochenende gebracht. Passend zum Zeltaufbau kam der nĂ€chste Schauer. Was zusammen mit dem leider etwas knappen Platzreserven fĂŒr ein mehr oder weniger suboptimal aufgebautes Zelt fĂŒhrte. Zum GlĂŒck brauchten wir dieses Jahr ja auch nicht alle Kuppeln, und zu zweit in einem 9-Mann Zelt kommt schon ein gewisses LuxusgefĂŒhl auf. Das dann nur von dem leicht undichten Zelt eigeschrĂ€nkt wurde. Der Regen sorgte dann auch dafĂŒr das nur noch die allerwichtigsten Sachen (Grill, Tisch, Fleisch und StĂŒhle) ihren Weg zum GelĂ€nde fanden, der wichtige Rest (Musik, Essen, GetrĂ€nke, mehr Essen, und vor allem der Gaskocher & passendes Geschirr) musste warten. Durch einen leichten Biowaffen Zwischenfall blieb es dann auch erstmal beim Fleisch 😉 Die Zeit verging dabei auch nicht wirklich langsam, und zusammen mit dem Regen, zuwenig Schlaf in den vorherigen NĂ€chten und der Wirkung des leicht gekĂŒhlten Weisweins wurde es dann irgendwann Zeit, den Schlafsack von innen zu begutachten.

Weisheiten des Tages:

  • Planung ist alles, aber kein Plan ĂŒberlebt den ersten Feindkontakt.
  • Es gibt doch so etwas wie den Mindest-Haltbarkeits-Datum-DĂ€mon, der Nachts um 12h in den KĂŒhlschrank klettert und „Puff“ die Kartoffelsalate verderben lĂ€sst.
  • Es gibt komische Leute. Doch wenn man noch komischere Leute sehen will muss man auf ein Festival
  •  Flunky-Ball ist nicht mehr komisch

One thought on “Hurricane 2007, der Donnerstag

  1. Ich denke, das mit dem Verfallsdatum werde ich wirklich nochmal testen – einfach kurz vor Mitternacht auf die Lauer legen und wenn sich um Punkt zwölf der Deckel leicht wölbt, wissen wir mehr. Sche%$§ Hersteller!

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