BigStudiVZ is Watching you!

Ich kann es ja nicht lassen, aber ich versuche mich kurz zu fassen.

StudiVZ, ja immer noch sehr wichtig für viele Studenten (und Nichtstudenten) gibt wieder Futter für die Blogs. Die neuen AGBs sind gerade erst verdaut, da gibt man sich wieder in bester Form zu lesen:

Heise: StudiVZ will Nutzerdaten zu „Kifferbildern“ an Staatsanwaltschaften weitergeben

SpOn:  „Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen Daten jetzt herausgeben“

So, lieber Leser der über eine der zahlreichen StudiVZ-Suchanfragen hergekommen ist:

StudiVZ wandelt sich nun zum allumfassenden BigBrother, der nicht nur alles von dir weiss – nein: StudiVZ sorgt auch dafür das du weiterhin auf den Pfaden der Tugend wandeln wirst, schön brav ohne Eskapaden (Völkische Beobachter, Toiletten oder Ubahn-Videos, Stalkergruppen etc.). Und wenn du mal leichtsinnigerweise etwas Verbotenes gemacht hast wird man natürlich den entsprechenden Stellen helfen, dir die rechte Strafe zukommen zu lassen.

Immerhin besser als die heimliche Online-Durchsuchung, denn: Der durchschnittliche VZ-Nutzer hat dieser Nutzung seiner Daten zugestimmt.

Scheiss unüberlegtes Data-Mining…

Konzepte wie „Kunden die folgende Artikel gekauft haben“ oder „Unsere Empfehlungen für sie“ sind ja an sich schon leicht fragwürdig und nicht immer mit durchschlagendem Erfolg, doch wenn man einige Weihnachtsgeschenke, Geburtstagsgeschenke oder ähnliches bei bsw. Amazon gekauft hat und nur noch Dinge dort angezeigt bekommt, welche einen gar nicht interessieren bis wiederstreben ist es doch auch mal gut.

Immerhin hat Amazon einen „Kein Interesse“ Kennzeichner, aber warum nicht gleich beim Einkauf eine „Ist nicht für mich“ Option, so wird euer Profil sogar noch besser, so als kleiner kostenloser Tipp…