Hurricane 2008 – Footag | 3/5 |

Wir schreiben Samstag, Tag der Foos.

Ok, wir wollten den Tag nicht auf eine Band limitieren, aber irgendwie hat es sich fast so ergeben.

Reduzieren wir mal den Ablauf auf das erwartbare:

Aufstehen, über die lange Schlange vor dem Wasser-WC/Duschen/Waschbecken ärgern, Warten…

Irgendwann dann mal das übliche: Frühstücken, Grillen, den Platz erkunden.

Dann gabs auch Musik, mehr oder weniger nebenbei erlebten wir Millencolin, Rise Against (Klassiker!), The Subways und die Kaiser Chiefs und machten uns rechtzeitig vor Billy Talent wieder aus dem Staub um nochmal den Grill anzuwerfen. Meinen diesjährigen Erwerb werde ich noch auf einem Bild nachreichen 😉

Ok, musikalisch war dieser Tag bis zu dem Punkt eher mau, natürlich musste man auch etwas „entspannen“ vom Freitag, direkt verpasst leider einiges von der „will ich wohl hören“ Liste, aber direkt auflösen wird sich wohl niemand von denen.

Zurück zum Zelt, weitere Herzkasperl-Würstle (Berner Würstchen heissen die im Original ;-)) zu vertilgen, noch einige Steaks, Salat… Das übliche halt. Dazu etwas Gerstensaft und so gestärkt ging es schnell zurück zur Bühne, irgendwo in die Nähe des ersten Wellenbrecher denn es kam der Favorit für dieses Jahr:

Die Foo Fighters!

Yeah sag ich Yeah sag ich Yeah.

Ok, Dave Grohl war leicht desorientiert oder entsprechend angeheitert, „Big Festival“ mit „Big Festival People“ aber was einem geboten wurde war Weltklasse. Ok, die angekündigten 50 Lieder und 2,5 Stunden wurden es nicht aber inkl. verschiedener Soli (Drums kam schon gut, Triangel war der Hit „ding dididing didi ding.“) waren es gute 90 Minuten klassische Rockmusik. Ok, etwas unterhaltsames Radiohead-Bashing gab es auch noch 😉

Zum Ausklang kurz gesehen das es bei Maximo Park echt voll war und das man zu Digitalism leider nicht mehr ins Zelt kam, klang aber doch interessant.

Das Partyzelt war vergleichbar voll, die Schlange jedenfalls jenseits von Gut und Böse, so ging es über einen kleinen Wanderteil (Mal alle Zeltplätze der vergangenen Jahre besucht und auch den Fröschen hallo gesagt) zurück an den eigenen Platz um mal etwas ungesunder den mitgeschleppten Süßkram und weiteres Bier zu vernichten, der kommende Tag war ja schon Rückreise und damit Alkoholfrei (für mich jedenfalls ;-). Irgendwann wurde es wieder hell, wir bekamen sogar noch Besuch von bändchen und leicht merkbefreiten Nachbarn, aber da sind wir schon mit unangenehmeren Zeitgenossen aufeinander getroffen. Und Straussenfarm und Krokodilfleisch bespricht man ja auch nicht alle Tage 😉

Nachdem das Bier und die letzte Energie auch verbraucht war ging es dann wieder ins Zelt, schliesslich sollte der Sonntag auch noch überbrückt werden.

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