Urteil Gleichbehandlungsgesetz (man Grundsatzentscheidung)

NWZonline.de – Farbiger Student nicht in Disco gelassen: 500 Euro Entschädigung.

Ok, der Geldbetrag ist da eher sekundär, aber das Urteil an sich sollte hoffentlich einiges an Bewegung in die nicht gerade menschenwürdige Einlasspolitik.

Sicherlich gibt es „Clubs“ (Wenn mal mancher Betreiber seine Gastronomie Disse zu einem Club machen würde könnte er auch rigider mit dem Einlass umgehen, aber halt.. da gab es ja Nachteile) die ein Image oder eine Exklusivität erzeugen wollen.

Aber wir sind hier in der Provinz, und neben der Mehrzahl an Ausnahmen gibt es schon einige Exemplare an Türstehern die ihren Verstand in der Pupertät gegen schütteres Haar und Muskeln eingetauscht haben.  Ob das Urteil hier oder sonstwo nun große Wellen schlägt, man weiss es nicht. Das jemand aber (auch wenn es nur ein Amtsgericht ist) ein Urteil fällt gegen die Meinung „Männliche Ausländer haben keinen Zutritt zu dem Lokal“ ist etwas das man ruhig weitersagen kann.

Nebenbei, ohne Relevanz: Es  war ein Oldenburger Informatiker 😉

6 thoughts on “Urteil Gleichbehandlungsgesetz (man Grundsatzentscheidung)

  1. Der Vorfall war im bzw. vorm Cesar.
    Also kein Problem, die WildWest schreibt es ja auch:
    http://tinyurl.com/5kohw8

    [..]
    ach Beschwerden ausländischer Mitbürger, die, so Asangana, aufgrund ihrer Hautfarbe nicht in Innenstadtdiscotheken gelassen wurden, machte er mit einem befreundeten Arzt die Probe aufs Exempel. Und tatsächlich: Ob Loft, Cesar oder Cubes, den beiden Schwarzen wurde der Eintritt verweigert. „Man behandelte uns wie Schwerverbrecher und schob uns nach draußen“, schreibt Asangana in seinem Brief.
    [..]

    Von mir aus können die den Laden wieder dichtmachen und das Mulligans wiederbeleben, wobei das neue/alte Fiddlers auch ausreicht 😉

  2. Bjoern says:

    Argl — so genau habe ich also in den NWZ-Seiten rumgeklickt. 🙂
    Danke.

    Von den Laeden war ich bislang eh gerade mal einmal im Loft, aber das ist schon gut zu wissen.
    (Waere ja nicht der erste Laden, in die man wegen der Tuerpolitik nicht mehr einkehrt …)

  3. Manch einer würde auch sagen:
    „Noch ein Grund mehr nicht dort reinzugehen…“

    Ich bin auch schon zu alt oder historisch. Schmizz war ja noch OK, aber dieser neue Laden in dem man nicht mal mehr frühstücken kann. Aber das weicht nun auch zu sehr vom Thema ab.

    Die haben für ihre Arroganz und ihren latenten Rassismus mal einen draufbekommen, gut ist.

  4. Bjoern says:

    Um das sagen zu koennen haette ich die Laeden ja kennen muessen. 🙂

    Ich hatte ja schon zu Schmizz-Zeiten haeufiger den Eindruck, das Durchschnittsalter anzuheben …

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