Google Chrome – it´s really fast…

..reviewed:

Gezogen, installiert.

Übernimmt mehr oder weniger „ungefragt“ die Einstellungen aus dem Firefox. Ich hab halt nicht richtig gelesen, die Passwörter hat er auch genommen. Hat mir schonmal nicht so sehr gefallen.

Jedes Tab ist ein Prozess, Aha… Übersichtlich, rendert ordenlich aber…

Mir fehlt alles was ich mir im Firefox so schön individualisiert hab, von den Mausgesten über die Darstellung des Google Reader, die Zeile mit dem Wetterinfo etc.

Abgestellt, reicht für heute…

Vielleicht schau ich ihn mir die Tage nochmal an, ansonsten frühestens die nächste Version.

Kein bleibender guter Eindruck. Setzen, danke!

Edit:

Ok, ich habe es nun nochmal „gewagt“ damit zu surfen und einen kleinen Stresstest begonnen, einfach mal 20 Seiten (Wer raten kann welche bekommt ein Eis ;-)) geöffnet die teilweise multimedial gestaltet sind und verschiedene Inhalte haben. Was soll ich sagen, ein Prozess hatte locker mal 190MB, dazu die ganzen anderen. Nun dampft der Lüfter am Laptop und ich bin mir sicher das der Firefox nicht die schlechteste Wahl ist. Klar ist die Optik sehr dezent und übersichtlich, doch wenn ich in meinem FF die Taste F11 drücke habe ich auch eine tolle Übersicht. Also Google, das war wohl nix…

9 thoughts on “Google Chrome – it´s really fast…

  1. Feanor's Curse says:

    Ich komm zu einer anderen Einschätzung, da mir der Browser ziemlich gut gefallen hat.

    Das Design ist sehr schlank und übersichtlich, die Optionen sind einfach gehalten. Allgemein ist er nicht so überladen. Ich denk einfach, dass die Usability sehr hoch ist, höher noch als bei Firefox und das finde ich inzwischen immer wichtiger und eines der wichtigsten Merkmale, warum sich manche Programme durchsetzen. Konzeptuell (technisch) sind auch interessante Ansätze vorhanden, die in der Beta allerdings in der Tat noch nicht überzeugend umgesetzt sind, aber das kann noch was geschehen.

    Meine zwei großen Kritikpunkte:
    – Google hat schon genug Macht – das muss nicht auch noch im Browserbereich passieren (wie Linemández schon sagt)
    – Firefox hat unzählige, für mich unverzichtbare Extensions, da wird Chrome gewaltig aufholen müssen

    Insgesamt also eine durchaus positives Fazit, aber ich werde wohl auf bei FF bleiben.

  2. Das mit dem Tippen kenne ich, da schreibt man einen Satz und formuliert noch einen Teil um, dann wieder etc… 😉 Und das neue Monster bleibt bei deiner Adresse *g*

    @Chromium: Naja, ich hab es mal von der nüchternen Seite getestet, kann ich ihn als Ersatz für meinen Firefox nutzen? Ergebnis: Nein, Nada, Nix da..

    Design ist relativ, viele vergessen immer wieder das man seinen Browser (Firefox, Opera, ich glaub auch IE) mit einem Theme anpassen kann, die Tabs oberhalb aller Menüleisten ist nun nicht so die grandiose Neuerung. Viel kritischer seh ich da die „intelligente“ Suchleiste/Adressleiste.

    Man kann alles eingeben und Google wird einen schon auf die richtige Seite schicken. Sehr gefährlich. Sorgt dafür das nicht ganz so erfahrene Internetnutzer „dumm“ bleiben und ihre Adressen über diesen Mechanismus finden. Dabei ist der Aufbau einer Internetadresse nun nicht wirklich viel anderes als eine Telefonnummer, aber da könnt ich auch schon wieder einen Post drüber verfassen.

    Datenschutzrechtlich und unter Berücksichtigung der Privatsphäre ist der Browser eine ganz große Katastrophe, aber wie eigentlich alle anderen Google Produkte auch, daher finde ich das momentane Geschrei um die ID im Browser und die direkte Übertragung der eingegebenen Daten an Google etwas lahm, war
    a) zu erwarten
    b) wird es auch erwähnt von Seitens Google
    c) glaubt irgendjemand noch daran das Google das ganze Internetgedöns aus Spass an der Freude macht?

  3. Feanor's Curse says:

    Ich geb dir recht, dass es (momentan) noch kein vollwertiger Ersatz für FF ist, aber prinzipiell könnte er von der momentanen Architektur diesen übertreffen.

    Natürlich kann man FF auch im aussehen sehr stark anpassen – bei mir z.B. mit tinyMenus. Nur: Bei Chrome ist das Design schon in der Voreinstellung sehr schlank und die Titelleiste fehlt sogar komplett, was bei FF mit Extensions vermutlich nicht möglich ist (ich weiß es aber nicht, ist nur ne Vermutung). Und wie etwas out-of-the-box aussieht, ist für viele Leute sehr wichtig. Wir als „Poweruser“ passen alles an (ich hab momentan 13 Addons aktiv), aber dem normalen Benutzer ist wahrscheinlich nichtmal bekannt, das so etwas möglich ist und die meisten werden es nicht wissen wollen. Erweiterbarkeit ist sehr wichtig, aber für den Großteil der Nutzer ist wichtiger, wie etwas ohne weitere Einstellungen, die sie nicht kennen oder nicht kennen wollen, funktioniert.

    Ein Punkt noch: Auch bei FF3 ist es so, dass du irgendwas in der Adressleiste eingeben kannst. Wenn es keine URL ist, schaut FF bei google nach und schickt dich dann dorthin. Dass der Datenschutz bei Google und seinen tausend Anwendungen ein Riesenproblem ist, stimmt. Wird dann aber halt auch extern durch solche Aktionen wie der automatischen Weiterleitung in FF noch gefördert.

  4. Pingback: Pegasus' Traum

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