Dear Lazyweb, rate mir zu einem Netbook!

Liebes Lazyweb, rate mir zu einem Netbook!

Ja, ich könnte nun suchen und vergleichen, aber warum dieser Aufwand wenn ich euer kollektives Wissen nutzen kann. Von einigen EEEpc Nutzern weiss ich ja das sie hier lesen, aber etwas mehr Auswahl schadet auch nicht.

Grober Rahmen:

HOHE bz. LANGE Akkulaufzeit, so minimum 4-5h wären schon nett

Größe: Netbook halt, kein 12,1 und auch nicht unbedingt ein 10″ muss es sein (Ok, 10″ geht auch noch wenn alle anderen Aspekte stimmen) 8,9″ ist eine gute Größe imho.

OS: WIndows ist kein muss.  Ich will damit nicht daddeln, nur mobiler sein als mit meinem 15,4″er. Halt etwas das ich in die Manteltasche etc. stecken kann und irgendwo an meine Mails, das „Internet“ komme und kurze Texte verfassen kann. Also reicht mir auch ein Ubuntu oder anderes Linux auf diesem Teil. Keep it simple

Platz: Ja, ich könnte für 199€ anfangen mit 2gb. Aber… Was sagt ihr, eine kleine flashdisk (4gb) oder eher eine richtige hd um die 60gb? Wie sind die Erfahrungen?

Connectivity: WLAN ist wohl eine Selbstverständlichkeit, Blauer Zahn wär auch sinnvoll.

Webcam&Co: Kein muss, aber wenns für wenig mehr etwas mit diesen Features gibt: Warum nicht.

CPU: Alle macht dem Atom? Oder nicht… Hab bisher verschiedene Meinungen gehört. Auch über die einfache Variante des Via. Denkt dran: Ich will damit nicht Rendern, eher den Tag über etwas mit mir rumschleppen und zwischen durch die Mails oder meine Feeds lesen, mit einem halbwegs tauglichen Bildschirm und entsprechender Laufzeit. Viel Rechenintensives wird das Netbook nicht zu erledigen haben.

Preis: Der Preis ist heiss… Und hoffendlich gering. Das wird ein Gimmick für das ich nicht all zu viel bereit bin zu zahlen. eine 3 oder notfalls eine 4 vorne an der XXX € ist die obere Grenze.

So Lazy Web! Do the magic wonder trick!

14 thoughts on “Dear Lazyweb, rate mir zu einem Netbook!

  1. Kein Netbook. Kann viel zu wenig, Apple, zu Teuer, spioniert mir hinterher, löscht meine Daten, Crapple,…..

    Du willst dieses überteuerte Pseudo-Gadget doch nicht mit einem halbwegs normalen Computer vergleichen oder?

  2. Folgende Kriterien hast du: Mails lesen, Feeds lesen, Texte schreiben, gute Akkulaufzeit, es soll klein sein und ausreichend Platz haben. Es spioniert dir nicht mehr hinterher als das Windows Vista, was du grade nutzt. Die CPU ist schnell genug. Und du hast nicht nur WLAN, sondern mobiles Internet. Leider ist das Befreiphone nur zu teuer. Deine Gegenargumente („Kann viel zu wenig, Apple, zu Teuer, spioniert mir hinterher, löscht meine Daten, Crapple,…..“) beruhen bis auf „zu teuer“ auf Vorurteilen oder Unwissen oder sind gar keine Argumente.

    Und eigentlich hast du oben die Anfrage nach einem günstigen Mobiltelefon mit Internetanbindung + sinnvolle Tastatur formuliert. Ich denke mal bei der momentanen entwicklung der Technik wird es ein entsprechendes nicht-Apple Handy, was deine Anforderungen erfüllt, in spätestens 6 Monaten geben. Ich erwarte ja, dass es irgendwann die faltbare Tastatur für das Befreiphone gibt, dann ist die Tastatursache auch geklärt. 🙂

  3. Auch wenn das ganze nun schon ins Off-Topic Gerät versuche ich nochmal zu antworten 😉
    Ich habe nach einem Netbook gefragt. Das schließt schon mal eine Tastatur ein die dran ist, keine externe Sonderlösung. Sonst hätte ich ja auch nen MDA/PDA/XDA nehmen können. 8,9″ hat das iPhone nun auch nicht wirklich, wo wir schon bei der Bildgröße wären.
    Ich bin zwar nicht ins Detail gegangen, aber ich möchte halt auch gerne von Unterwegs mal ein (LaTeX)-Dokument erstellen oder ein paar Zeilen in PHP&co schreiben und das auch auf den Server laden können, alles nichts was ich mir mit dem iPhone angenehm vorstelle. Es soll ein halbwegs vollwertiger PC sein im Miniaturformat, halt ein Netbook *g*.
    Der Punkt „zu Teuer“ ist schon ein ganz wesentlicher. Mobiles Internet (was ich btw. schon länger habe als es das iPhone gibt) ist auch primär gar nicht so interessant, kann ich aber mit meinem UMTS-fähigen Handy auch so ganz gut. Aber nichts was in der Aufgabenstellung drin war, da ging es eher um die Mobilität der Anwendungsplattform, nicht die Art des Zugangs.
    Und meine Gegenargumente waren gewiss nicht Vorurteile oder Unwissen, ich sehe Apple Produkte schon seit 13 Jahren mit zweigeteilter Meinung, aber um es etwas faktischer werden zu lassen:
    Kein Netbook: Hat sich glaub ich inzwischen geklärt.
    Kann viel zu wenig: Ja, elementar könnte ich damit die Dinge erledigen, aber das war es dann auch. Und ich sehe nicht ein das ich den gekauften Gegenstand noch „aufbrechen“ oder flashen muss um halbwegs normale Funktionen zu bekommen. Ich will ein handfestes Betriebssystem auf dem ich eigenständig verschiedene Programme installieren kann, ohne das mir jemand dafür eine Erlaubnis geben muss. Ansonsten zitiere ich mal aus der Welt: „In mehreren Testberichten hatten die Autoren außerdem auf fehlende Funktionen hingewiesen, die konkurrierende Handys längst haben: Copy and Paste von Text und Dateien, Videoaufnahmen, Sprachwahl oder MMS.“. Und da man VoIP oder IM nicht nutzen darf/soll hör ich mal mit dem Punkt auf.
    Apple: Ich mag das Unternehmen nicht wirklich. Da können viele die Geräte und Produkte noch so flippig und trendy finden. Wer 2008 noch Brom in einem Mobiltelefon einsetzt ist für mich weder flippig noch trendy. Und das Verhältnis von Apple zur Pressefreiheit ist auch ein gespanntes. Den Spam mit Safari habe ich zwar nicht am eigenen Leib erfahren aber genug drüber gelesen um WTF? sagen zu dürfen, also ist „Apple“ für mich ein rationaler und sinnvoller Kritikpunkt, zumal es noch viel mehr Kritik an diesem Unternehmen geben wird.
    zu Teuer: Ich frag nach einem Netbook mit der Obergrenze 4XX € und du bringst das bei knapp Tausend Euro liegt (Da 24 Monatsvertrag). Da könnte man mir auch zu einem hochwertigen UMPC und einem Kredit raten, genau so sinnvoll.
    spioniert mir hinterher:/löscht meine Daten neben dottie und alpine bedarf es ja erstmal eines Updates um die Kiste abzusichern. Für ein Embedded System (so seh ich das Ding jedenfalls) schon mal ein ganz schlechter Start. Und das das Telefon heimlich Screenshots anfertigt findest du normal? Egal für welches optische Eye-Candy das benötigt wird, solche Spielereien haben den flüchtigen Speicher nie zu verlassen und gehören gewiss nicht abgespeichert so das sie wiederherstellbar sind. Dazu die Thematik mit der „schwarzen Liste“, also die Software die automatisch deinstalliert wird. Sowas würde sich ja nichtmal MS einfallen lassen… Plus das Safari als Browser gewiss die trendy und flippig Schiene erfüllt, aber was Sicherheit angeht der letzte Cr… ist.
    Crapple:Da haben sich schon andere die Finger fusselig geschrieben, einfach mal 1984-Google anwerfen…

    Wenn ich wirklich so etwas in der Richtung haben wollen würde, wie es das iPhone bietet bin ich mit meinem K800i immer noch ganz gut bedient. Ja, das Bild ist eine Nummer kleiner, aber mit UMTS oder Notfalls GPRS komme ich an meine Mails, RSS-Feeds und kann im kleinen Rahmen auch Surfen. Das will und muss aber nicht sein.
    Meine Gedanken kann ja niemand vorahnen, aber wenn die Frage schon gezielt nach einem Netbook lautet komm mir doch bitte nicht mit diesem Lifestyle Kitsch von Apple.
    Ach ja, das Vista hier telefoniert schon lange nicht mehr nach Hause 😉

  4. Okay, sollte ursprünglich auch nur ein Scherz sein, deine Antwort hättest du auch in einen neuen Artikel packen können :-). Ich hab auch selber schon mal über ein Netbook nachgedacht, kam aber im Nachhinein auf keine Anwendungssituation, in der ich ein kleineres Notbook dabei haben würde, und mein normales 15“ Laptop nicht. Sein Handy hingegen hat man immer dabei … und ich analysiere immer lieber, ob ich etwas auch nutze.

    Da ich das Crapple-Gerät in Bezug auf Fähigkeiten und Komfort herausragend finde, und tatsächlich auch die Funktionen nutze, die in anderen Mobiltelefonen zwar vorhanden sind, aber von niemandem genutzt werden, halte ich es für eine großartige Sache. Programmieren oder Techen kann man damit zwar nicht, aber möchte man dafür nicht auch eine gewisse Mindest-Tastaturgröße haben? Außerdem denke ich, dass wenn man an dem Gerät arbeiten will, ein Gerät nutzen sollte, dass für’s Arbeiten gemacht ist. Meiner Ansicht nach sind Netbooks überflüssig, und ich denke man sollte lieber in einen ordentlichen Notebook-Rucksack investieren. Der einzige Grund, ein Netbook zu kaufen, ist meiner Ansicht nach, dass es billig ist. Aber es steht ja immer die Frage im Vordergrund: Nutzt man etwas, das man gekauft hat, oder steht es in der Ecke? Wenn das Notebook beispielsweise dringend ersetzt werden muss, dann ist die Netbook-Geschichte sinnvoll, aber ZWEI mobile Computer in verschiedenen Größen?

    In Sachen Spyware habe ich das Gefühl, dass viele sich von Panikmache-Nachichten verängstigen lassen. Die Screenshot-Geschichte ist nichts weiter als eine Grafikroutine. Dass Apple einem mit iTunes das Installieren von Safari anbietet, ist mir auch egal, ich habs halt einfach nicht gemacht. … egal. Mein Kommentar hat auf jeden Fall sein Ziel verfehlt und war nicht dazu gedacht, eine Diskussion zu entfachen 🙂

  5. 🙂 Ok, ich versuchs nochmal einzusteigen, notfalls gibt es halt noch ein weiteren Post, aber bei dem momentanen Layout sind IMHO auch längere Texte in den Kommentaren gut lesbar.

    Apple polarisiert, und das seid Jahren. Entweder man ist Fan der Produkte die zugegebenermaßen eine sehr hohe Usability aufweisen, oder man mag sie nicht. Dazwischen gibt es glaub ich nicht vieles. Alle anderen Punkte wie Leistung, Qualität oder Design sind kein Apple-Privileg sondern nur ein zu bewältigender Zeitaufwand bei der Recherche vor einer Neuanschaffung. Und das nach Apple nun auf einmal alles in der Modefarbe Glanz-FingerabdrückeIhrKönntKommen-Weiss gestaltet wird zeigt IMHO nur das mangelnde Selbstbewusstsein anderer Marken. Apple hat neben seinen FanBoys einfach ein sehr gutes Marketing und prägen mit ihrem Bild der einfachen innovativen Art halt viele ernsthafte Probleme der Produkte aus, allein so ein Thema wie Akkuwechsel bspw. Aber darum geht es hier ja nicht sondern um Netbooks.

    Ich find es (momentan) halt sehr sinnvoll weil ich eben nicht, trotz sehr guten Rucksacks und sehr vielseitigem Zubehör, mein Notebook ewig rumtragen will. Ich nutz es zwar als mobilen Arbeitsplatz zwischen 3-4 verschiedenen Stellen, für mich ist es aber nicht das richtige um spontan unterwegs damit zu arbeiten. Mag anderen anders gehen, aber ich denk mir für meine Bedürfnisse deckt ein Netbook diese Lücke perfekt ab. Der Zugriff auf Mails etc. ist eh auf verschiedene Betriebsysteme und Rechner verteilt, ein weiterer Zugang ist da das geringste Problem. Und ein Netbook in der Größe (8,9″ evt 10″) ist mit Schutztasche auch nicht viel größer als ein etwas dickeres Buch. Gewicht um 1kg, das ist etwas das ich (bis auf den nicht mehr vorhandenen Ultrahochsommer) ohne Probleme fast immer dabei haben kann.

    So, und nun schreib ich doch noch etwas zur sogenannten Usability, hrhrhr…

  6. Es hängt sicher auch ein wenig vom Nutzer ab. Mein erstes Notebook war ein ganz tolles Mobilgerät, so mit WLAN, genügsamer CPU, langer Akku-Laufzeit und einigermaßen geringem Gewicht. Irgendwann ist mir aber aufgefallen, dass ich das Gerät beinahe ausschließlich an Orten nutzte, an denen ich Tisch, Stuhl, Steckdose und LAN zur Verfügung hatte. Konsequenterweise war mein nächstes Notebook dann ein Gerät nach dem Motto „Leistung statt Mobilität“, das auch meinen Desktop-Rechner komplett ersetzt hat.
    Ein Netbook würde ich aber vermutlich (noch zu prüfende Behauptung, ich habe noch keins) auch zu Gelegenheiten mitnehmen, zu denen mir das bei meinem Notebook nie in den Sinn gekommen ist. Mein Wunsch wäre tatsächlich ein Netbook mit integrierter Telefonfunktionalität (inkl. Bluetooth-Headset mit Wählfunktionalität, so dass das Netbook zum telefonieren in der Tasche bleiben kann), wodurch das Handy dann öfter daheim bleiben könnte.

  7. Mit der langen Laufzeit als Kriterium kann man dir aktuell eigentlich nur zu einem Eee PC raten: Entweder dem Eee PC 901 (8,9″, kleine Tastatur & wenig Flash-Speicher) oder dem Eee PC 1000H (10,2″, 160 HDD, großes Keyboard, aber schwerer + teurer) raten.

    Wenn’s lifestyliger sein soll, hol‘ dir’n Acer Aspire One…musst dann aber noch EUR 99 für’n gescheiten Akku drauflegen, sonst ist nach 90min Betrieb Schluss.

    Ciao
    Johannes

  8. Ok, die Laufzeit beim 901er ist wirklich schon nett, den Flashspeicher kann man ggf. ja austauschen. Und so eine 64GB SSD wird ja auch günstiger werden. „Lifestylig“ muss es gar nicht sein, vielen Dank erstmal für die Tipps!

    Edit: Irgendwie ist es ja passend das mir momentan der Eee PC 901 20G mit am besten gefällt, der aber noch nicht wirklich verfügbar ist *g*..

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