09.05.2010 – Das Rollenspielverbot wird umgesetzt – Ergebnisse der Beschlagnahme sind schockierend

Presse aus der Zeitmaschine

Deutschland, Berlin: die staatliche Zentralleitagentur für Urheberrechtsverletzungen, Kindesmissbrauch und Widerstandsbekämpfung unter dem Führungs-Triumverat „Kalle“,“Uschi“ und „der, dessen Name nicht genannt werden soll“ gibt das sofortige Verbot der sogenannten Rollenspiele bekannt.

Nach der Umsetzung der von der Bevölkerung sehnlichst erwarteten Kontroll- und Filterfunktionalität für das weltweit geächtete Internet im Spätsommer 2009, entdecken Chefanalytiker und Politexperten weitere Zusammenhänge, die durch die perfiden Machenschaften (Geheimhaltung persönlicher Interessen, Bildung subversiver Interessensgruppen und Verschleierung der eigentlichen Aktivitäten durch Scheinhobbys) der Täter bisher verborgen geblieben sind. Die durch umfangreiche Analysen festgestellten Verdachtsmomente bestätigen den Verdacht, dass es sich bei diesen Aktivitäten um schwerwiegende, dem Umsturz vorbereitende Aktionen handeln muss, in denen die Täter unter dem Anschein einer „Parallelwelt“ ihren undemokratischen Phantasien freien Lauf lassen konnten.

Das Verbot bezieht sich in seiner ersten Stufe auf folgende Elemente, wobei diese Aufzählung ausdrücklich keine Beschränkung darstellen soll.
Online-Rollenspiele (Szene-Codename MMORPG):

Die Analyse der beschlagnahmten Rechengeräte zeigt, das auf über 40 % der untersuchten 2.623.234  Geräte sogennante „Massive-Multispieler-Onlinespiele“ zu finden waren. In diese Klasse, in die auch das indizierte Kriegspiel „World of Warcraft“ fällt, üben die vornehmlich jungen Rekruten die notwendigen Kentnisse der militärischen und taktischen Übernahme. Durch das Medium Internet konnten sie diese Tätigkeiten verdeckt und dezentralisiert ausüben. Die technisch versierten Aktivisten der Online-Rollenspiele konnten die aufgebauten Internetsperren für Zensur in den Bereichen Urhebrrechtsverletzung, Terrorismusbekämpfung, Plagiatserkennung, Staatsverleumdung und Kindesschutz durch ihre langjährige Erfahrung und kriminelle Energie umgehen, um ihre Pläne weiter zu verfolgen. Dabei erhielten sie Unterstützung aus demokratie-fernen Ländern, die in Ihren Internetzen die benötigten Informationen und Dateien anbieten. Neben einer Mehrzahl an kriegerisch orientierten Spielvarianten zeigten die Analysen der beschlagnahmten Rechengeräte auch einzelne Varianten auf, in denen die Spieler ökonomische oder soziale Schwerpunkte gesetzt haben, was die gesellschaftliche Breite der drohenden Gefahr verdeutlicht.

Live-Rollenspiel (Szene-Codename LARP):

Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Tatverdächtigen trafen die Ermittler zum Teil auf realistische Abbildungen aktueller und antiker Kriegswaffen, sowie entsprechender Rüstungen oder Einheitsabzeichen. Zusätzlich wurde Organisationsmaterial geheimer Wehrübungen gefunden, sogennanter „Cons“. Auf diesen Wehrübungen sollte anscheinend die virtuell erlernte Kenntnisse mit praktischen Beispielen vertieft werden. Die deutliche Organisationstruktur und die vertieften Hierachien zeigen dabei die Brisanz auf, die in diesen antidemokratischen Aktivitäten steckt. Die eher geringe Überschneidungsmenge zur MMORPG-Szene lässt vermuten, dass hier eher eine Elite oder ein Sondereinsatzkommando aufgebaut werden sollte. Die Beschlagnahme und das Festsetzen der LARP-Aktivisten konnte nur durch massive Beihilfe der zentralen Amtskräfte der Zentralleitagentur sowie der integrierten Bundesministerien durchgeführt werden.

Konservatives Rollenspiel (Szene-Codename Pen&Paper):

Die gefährlichste und auf den ersten Blick auch harmloseste Variante der sogenannten Rollenspiele scheint die Bundesrepublik schon seit Mitte der 80er Jahre zu unterwandern. Der komplette Verzicht auf das Medium Internet für die Ausführung erschwerte die Ermittlungen in diesem Bereich, konnte jedoch durch die langfristige Echtzeit-Analyse der Internetkommunikation der Verdächtigen die weitläufigen Täterkreise aufdecken und das Verdachtsmoment belegen. Zusätzliche Überschneidungen mit den beiden anderen Gruppen ermöglichen eine klare Identifizierung der Kerngruppe. Eine Vielzahl an festgestellten und beschlagnahmten Literaturquellen, sogenannten „Szenario-Bändern“ belegt die detailierte und gründliche Planung, die durch „Rollenspiel“ Gruppen vorgenommen werden. Aus Gründen der Tarnung verteilen sich die Aktivisten dabei auf verschiedenste scheinbare Themen und Interessenbereiche, um der automatischen Analyse zu entgehen. Die zur Deckung angenommenen Berufe und aufgebauten Identitäten streuen sich dabei quer durch die Gesellschaft, sind aber insbesondere auch bei jüngeren höhergebildeten Mitbürgern anzutreffen gewesen. Die Ausweitung dieser Bewegung wurde ebenfalls zentral durch diese Szene-Gruppe vorangetrieben. So wurden potentielle Mittäter zu sogenannten „Spieleabenden“ eingeladen, wo sie nach der anfänglichen Blendung mit historischen, futuristischen oder fantastischen Themen immer tiefer in die Szene integriert wurden, bis sie keinen Ausweg mehr sehen konnten.

Fazit der Ermittlungen

Die Untersuchungsergebnisse und einzelne Befragungen haben ergeben, dass eine Vielzahl der Verdächtigen in ihrer frühkindlichen Erziehung vorgeprägt wurden. So haben „Spiele“ wie Cowboy und Indianer oder Räuber und Gendarm einprägsam die erste Vorarbeit geleistet, und die späteren Heranwachsenden und jungen Erwachsenen empfänglicher für diese subversiven Tätigkeiten gemacht. Stichproben in Bildungseinrichtungen haben aufgezeigt, das diese Indoktrinierung weiterhin ausgeübt wird. So wurde in einem Kinderhort in Elsterberg eine Gruppe 5 Jähriger bei aktivem Ausüben von „Räuber und Gendarm“ angetroffen. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an, die Befragung der Verdächtigen und Ihrer Erziehungsberechtigten wird sicherlich weitere Erkenntnisse erbringen.

Weil manche es sicherlich sonst nicht verstehen: das war ein Scherz. Allerdings ist so etwas nur so lange lustig, wie es nicht real wird. Erst versuchen wir das Internet zu zensieren, dann zensieren wir die Hobbys der Leute, die wir nicht verstehen (Paintball, nein ich spiel es nicht…), als nächstes suchen wir uns ein weiteres Mysterium aus. Vielleicht sind auch bald die Schützenvereine dran, wobei.. da sind zuviele in den Parteien. Also liebe leser: Werdet Politisch Aktiv!