nordic food pron

Essen ist ja etwas alltägliches. Und irgendwie Lebensnotwendiges. Ich finde zudem eine der schönsten Nebenbeschäftigungen der Welt, unter den entsprechenden Umständen. Passende Begleitung, Umgebung und Entspannung beim Essen. Also kein Schlingen von SchnellFress, kein Mangel an Gewürzen, von denen es mehr gibt als die üblichen 5-6 der traditionellen Küche. Wenn dann noch Eigenproduziertes verwendet wird ist der pure Luxus erreicht.

Angeregt durch nette Rezeptideen oder bedauernswerte „Vorschriften“ wie kein Fleisch, habe ich gestern mir einmal den kleinen Fauxpas geleistet und ein wenig bebildert was so leckeres an einem sonnigen Tag gegrillt werden kann. Brav wie ich war, habe ich mich auf gelegentliche Bilder mit dem Mobiltelefon beschränkt, so verzeiht mir die geringe Qualität.

Also, ein wenig Food Porn aus dem Norden:

Fangen wir an mit etwas aus irischen Gebieten, gebettet auf Salz in leichter Kräuterbutter (und von allem nicht gerade schmeckhaften Innenleben befreit):

Dazu hausgemachtes Brot, die leckere Sauce soll natürlich nicht verschwendet werden. Gestärkt durch dieses Amuse-Gueule konnte dann natürlich auf die eigentliche Zubereitungsweise der restlichen Speisen zugegangen werden, den Grill.

Flambierte Scampi-Spiesse

Den zweiten Gang bildet frisch gegrillte rak norveški, Scampi oder auch Garnele genannt, mit frischer Kräuter-Knoblauchbutter bestrichen und in Spießen leicht flambiert. Dazu reichen wir etwas Aiolio oder auch weitere frische Knoblauchbutter. Natürlich sorgt das bestreichen mit der Butter auf dem Grill für die ein oder andere Flamme, doch mit geschicktem Umlagern stellt dies kein Problem dar, trockene Spieße hingegen schon.

Neben den Spießen tummelt sich inzwischen auch einiges an frischem Gemüse auf dem Grill: Tomaten, Zwiebeln usw. dienen uns als erste Beilagen.

Der dabei entstehende Duft sorgte in der folge für weniger und hastiger geschossene Aufnahmen, so stelle ich den folgenden Gang nur kurz dar:

Gegrillte Tintenfisch-Steaks

Gegrilltes Tintenfischsteak, in einer leichten Zitronen-Chili-Marinade, mein Geheimtipp wenn es um das Grillen von Meeresbewohnern geht, schnell zuzubereiten, schwer zu verbrennen, und wenn auf den Punkt (ca. 4-5 MInuten pro Seite) gegrillt butterzart. Dazu die üblichen und bereits erwähnten Beilagen.

Falls man an diesem Punkt natürlich noch nicht gesättigt sein sollte, so gibt es noch klassische Sattmacher, in diesem Fall in einer schweren BBQ-Sauce die tatsächlich dem Fleisch so etwas wie ein rauchiges Buchenholz-Aroma gönnt.

Filet vom Gackertier

Dies sollte den gröbsten Hunger stillen. Natürlich wurden auch nicht-fleischige Genüsse verzehrt, so kann man bei dieser relativ leichten Kost problemlos zu einem leichten Weisswein nach eigener Wahl raten, aber da es ja (fast) alles gegrillt wurde ist auch ein kühler Gerstensaft nach eigener Wahl keine schlechte…

Abschliessend gibt es dann noch zum Reinigen, nicht für jeden geeignet. Ein etwas älterer Tropfen Slivovic, Slivovic, gereift und gealtert

nichts von der Qualität die man hierzulande im Laden erstehen muss, quasi noch ein Vorkriegstropfen, eine damalige Urlaubserinnerung aus kleiner Produktion.

Dazu lauschte man dann den entspannenden Klängen von Rodrigo y Gabriela, geniesst die umliegende Natur, die ich vielleicht heute nochmal bebildern werde, einige der Stammleser aber eh schon kennen.

Zaungäste gab es auch, doch die werden wohl später nochmal Erwähnung finden:

Zaungast

Der Tag in Bildern

Auszugsweise. Inspiriert ist dieser Post durch diesen Beitrag bei Kornel 😉

Gerade frisch gezapft auf den Tisch:

Die arme Kohle musste dran glauben, allein für ein paar Kartoffeln, Zwiebeln, Scampi und etwas Strauß:

Und gegen Mittag stellte ich mir eine Frage, die hoffentlich der Kornel beantworten kann, was:

„Zur Hölle“ ist das:

Der hier war ungefähr so „Kleiner Finger-Nagel“ Gross. Davon hab ich aber auch schon welche gesehen die so groß waren wie 2 Daumen nebeneinander. Leben wohl gern im Wasser, verenden auf dem Dach eines schwarzen Lupo 😉