[guerilla cooking] gefüllte Zucchini ala „Quick & Dirty“

Mal wieder eine Kleinigkeit zum Nachkochen die jeder auf den Tisch bringen kann. Wirklich einfach und ohne großen Aufwand.

Benötigt werden für zwei Personen:

  • eine große (in diesem Falle gelbe) Zucchini
  • Für die Füllung etwas Fleisch oder Reis oder $Wunschfüllung (300-500g)
  • Gewürze nach Wunsch, zumindest Salz, Peffer und Thymian sollte dran
  • Eine große Zwiebel oder 2 kleine, ein paar Knoblauchzehen.
  • Käse zum überbacken

Also, los gehts 😉

Phase 1:

Zucchini der Länge nach in zwei Hälften schneiden.

Das Innere der Zucchini mit einem kleinen Löffel entfernen. Wenn man die Zucchini gegen das Licht hält und das Licht durchscheint hat man genug entfernt.

Die Innereien der Zucchini zur Seite legen und in kleine Stücke schneiden. Nun zerschneiden wir die Zwiebeln und den Knoblauch in kleine Stücke.

Phase 2: Das Anbraten

Die Zwiebeln und den Knoblauch mit Öl und den gewünschten Gewürzen in einer Pfanne kurz anbraten.

In diesem Fall begleiten etwas Soja-Sauce, Wourchichkanndichnichtsprechennochschreiben-Souce, Salz, Pfeffer, Thymian und Zhoug-Gewürzmischung das Anbraten.

Sind die Zwiebeln glasig, geht es weiter.


In diesem Fall kommt das Fleisch dazu, das mit den Zwiebeln und den Knoblauch weiter angebraten wird. Man kann das natürlich auch durch eine andere Füllung ersetzen. Ebenfalls kurz anbraten und dann kommt im nächsten Schritt..

das ehemalige Innenleben der Zucchini dazu. Durchmengen, Anbraten und dann kommt das alles in die Zucchinihälften.

Schön gleichmäßig verteilen, und zum Abschluss mit Käse, hier zum Beispiel Feta bedecken. Dann noch etwas würzen, hier wiederum wurde Zhoug verwendet und schon sind wir fertig.

Das ganze noch für ca. 30min bei 180°C in den Backofen und dann kann es schon gegessen werden.

Lasst es euch schmecken 😉

Geht sehr schnell und einfach und lässt sich mit vielen Beilagen kombinieren, da die Zucchini an sich nicht so sehr mächtig ist (keine Sahne, kein Reis etc…).

nordic food pron

Essen ist ja etwas alltägliches. Und irgendwie Lebensnotwendiges. Ich finde zudem eine der schönsten Nebenbeschäftigungen der Welt, unter den entsprechenden Umständen. Passende Begleitung, Umgebung und Entspannung beim Essen. Also kein Schlingen von SchnellFress, kein Mangel an Gewürzen, von denen es mehr gibt als die üblichen 5-6 der traditionellen Küche. Wenn dann noch Eigenproduziertes verwendet wird ist der pure Luxus erreicht.

Angeregt durch nette Rezeptideen oder bedauernswerte „Vorschriften“ wie kein Fleisch, habe ich gestern mir einmal den kleinen Fauxpas geleistet und ein wenig bebildert was so leckeres an einem sonnigen Tag gegrillt werden kann. Brav wie ich war, habe ich mich auf gelegentliche Bilder mit dem Mobiltelefon beschränkt, so verzeiht mir die geringe Qualität.

Also, ein wenig Food Porn aus dem Norden:

Fangen wir an mit etwas aus irischen Gebieten, gebettet auf Salz in leichter Kräuterbutter (und von allem nicht gerade schmeckhaften Innenleben befreit):

Dazu hausgemachtes Brot, die leckere Sauce soll natürlich nicht verschwendet werden. Gestärkt durch dieses Amuse-Gueule konnte dann natürlich auf die eigentliche Zubereitungsweise der restlichen Speisen zugegangen werden, den Grill.

Flambierte Scampi-Spiesse

Den zweiten Gang bildet frisch gegrillte rak norveški, Scampi oder auch Garnele genannt, mit frischer Kräuter-Knoblauchbutter bestrichen und in Spießen leicht flambiert. Dazu reichen wir etwas Aiolio oder auch weitere frische Knoblauchbutter. Natürlich sorgt das bestreichen mit der Butter auf dem Grill für die ein oder andere Flamme, doch mit geschicktem Umlagern stellt dies kein Problem dar, trockene Spieße hingegen schon.

Neben den Spießen tummelt sich inzwischen auch einiges an frischem Gemüse auf dem Grill: Tomaten, Zwiebeln usw. dienen uns als erste Beilagen.

Der dabei entstehende Duft sorgte in der folge für weniger und hastiger geschossene Aufnahmen, so stelle ich den folgenden Gang nur kurz dar:

Gegrillte Tintenfisch-Steaks

Gegrilltes Tintenfischsteak, in einer leichten Zitronen-Chili-Marinade, mein Geheimtipp wenn es um das Grillen von Meeresbewohnern geht, schnell zuzubereiten, schwer zu verbrennen, und wenn auf den Punkt (ca. 4-5 MInuten pro Seite) gegrillt butterzart. Dazu die üblichen und bereits erwähnten Beilagen.

Falls man an diesem Punkt natürlich noch nicht gesättigt sein sollte, so gibt es noch klassische Sattmacher, in diesem Fall in einer schweren BBQ-Sauce die tatsächlich dem Fleisch so etwas wie ein rauchiges Buchenholz-Aroma gönnt.

Filet vom Gackertier

Dies sollte den gröbsten Hunger stillen. Natürlich wurden auch nicht-fleischige Genüsse verzehrt, so kann man bei dieser relativ leichten Kost problemlos zu einem leichten Weisswein nach eigener Wahl raten, aber da es ja (fast) alles gegrillt wurde ist auch ein kühler Gerstensaft nach eigener Wahl keine schlechte…

Abschliessend gibt es dann noch zum Reinigen, nicht für jeden geeignet. Ein etwas älterer Tropfen Slivovic, Slivovic, gereift und gealtert

nichts von der Qualität die man hierzulande im Laden erstehen muss, quasi noch ein Vorkriegstropfen, eine damalige Urlaubserinnerung aus kleiner Produktion.

Dazu lauschte man dann den entspannenden Klängen von Rodrigo y Gabriela, geniesst die umliegende Natur, die ich vielleicht heute nochmal bebildern werde, einige der Stammleser aber eh schon kennen.

Zaungäste gab es auch, doch die werden wohl später nochmal Erwähnung finden:

Zaungast

[guerilla cooking] Paella de carn i peix

Von Stefan gewünscht 😉

Tütenpaella wird man nicht mehr so lecker finden wenn man mal selber eine gemacht hat, wobei der Aufwand nicht viel höher ist, man muss allerdings etwas mehr einkaufen und investieren. Eine Pella-Pfanne ist nicht notwendig, aber eine große möglichst flache bzw. niedrige Pfanne sollte es schon sein.

Wir brauchen für eine gemütliche Runde von 12 Personen (Oder 6 Personen die 2x Essen, oder jemand der Einfrieren will oder oder, Paella kann man nicht in kleinen Portionen machen. Ich mache immer eine größere Portion und friere den Rest ein. Dann hat man später btw. auch den Effekt der Tütenpaella: In die Pfanne und warm machen)

  • Olivenöl
  • 4-5 Zwiebeln
  • 4-5 Knoblauchzehen (beides ja nach Sensibilität, ohne geht aber mal nicht)
  • Paprika (Rot, Grün jeweils 2)
  • ca. 1kg Reis (Original nimmt man Rundkornreis, man kann aber auch Langkornreis nehmen, Pro Person eine Halbe Tasse ist auch eine gute Regelung)
  • 2-3gr echten Safran
  • 1kg Tomaten,geviertelt
  • 2 Dosen Erbsen (je 250g)

Für den Fisch und die Fleischeinlage kommt es immer auf persönliche Geschmäcker an, was dabei sein sollte:

  • Tintenfisch (die Tuben in Scheiben schneiden, ca 750g)
  • Weissfisch (Dorsch, Schellfisch,…) auch ruhig 750g, auch in Scheiben geschnitten
  • Garnelen (ungeschält!) 750g Beutel
  • ein Kilo Muscheln (Miese oder Venuske 😉 oder beide)
  • 750g Geflügelfilet, in Scheiben geschnitten
  • 750g Chorizo Wurst

Von der Menge her sollte es nicht weniger sein, man kann die eine mit der anderen Zutat ersetzen wenn man mag. Zusätzlich brauchen wir das übliche Pfeffer und Salz Duo, etwas Brühe wäre auch nicht schlecht.

Wenn die gewünschten Zutaten in der Nähe sind kann es losgehen.

Zwiebeln, Knoblauch und Paprika kleinschneiden. Den Paprika kann man auch in Scheiben oder Streifen schneiden wenn man was für das Auge haben will. Den Fisch, das Fleisch und die Wurst jeweils in wirklich dünne Scheiben schneiden. Wir wollen ja nichts rohes essen und je dünner desto besser brät es an.
Diese mit etwas Öl kurz in der Pfanne erhitzen. Es darf noch nicht angebraten werden. In der Zeit schneide man die Chorizo in Scheiben und füge das ganze mit noch mehr Öl in die Pfanne. Nochmals kurz erhitzen. Dann darf der Reis nach und nach in die Pfanne, schön rühren bis der glasig ist. Da wir nicht die ganze Zeit rühren müssen nehmen wir ca 2l Wasser in einem Topf, erhitzen es leicht und verrühren etwas Brühe/Gemüsesuppe/Geflügelfond da drinnen. Diese Flüssigkeit nun nach und nach in die Pfanne giessen. Dann können wir mit Salz und Pfeffer würzen und den Safran drüber verstreuen. Wenn das alles in der Pfanne ist geht der ernst los:

Nach und nach (quasi schichtenbauend) kommt dazu:

Tintenfisch, das Geflügelfilet, die Tomaten und die Erbsen (letztere abgiessen) und der Weissfisch. Diesen ganzen Batzen bringen wir nun zum Kochen. Und lassen das auch mal ne gute halbe Stunde minimum weiterkochen. Dann sollte die Flüssigkeit verdampft sein und der Reis weich. Notfalls kann man hier noch umrühren, ich sagte notfalls! Und wenn der Reis noch nicht weich ist lieber etwas Fond nachgiessen. Nach 20Min Kochzeit kann man dann auch die Muscheln und die Garnelen obenauf legen. die aber nicht mehr unterrühren. Wenn der Reis weich ist, und die Flüssigkeit weg, und die Garnelen und Muscheln gar sind(sieht man bei ersterem schön an dem Farbwechsel) lassen wir das ganze noch knappe zehn Minuten bei geringer Hitze ziehen.

Wer eine echte Paella-Pfanne oder eine entsprechend große Form genommen hat und sich beim Aufschichten nicht zu ungeeschickt angestellt hat (und nicht alles durchgewürfelt hat) kann diesen Berg nun auf den Tisch stellen und die Leute (Das essen war ja für 12) beeindrucken. Dazu reichen wir etwas Baguette zum aufsaugen des restlichen Fonds. Als Wein würde ich einen guten LaMancha empfehlen. Wichtig ist auch genug Wasser auf dem Tisch zu haben.

Anmerkungen:

„Die“ Paella gibt es nicht. Die Variante hier ist eine einfache Variation der typischen Paella die man als Urlauber bekommt . Die Paella Valencia , quasi das original gibt es nicht mit Fisch. Auch gibt es hier noch weitere Sachen zu beachten. Daher das nur als Hinweis 😉 Wer etwas mehr Pepp möchte würzt noch mit Cayennepfeffer zu, oder nimmt die richtig scharfe Variante der Chorizo. Ebenso kann man Oliven, Artischocken oder Mören hinzufügen.

Wer nicht soviel Hunger hat halbiert oder viertelt die Mengen an Fleisch/Fisch und Reis/Gemüse.

Buen Apetito!