Schuldig im Sinne der hetzenden Meute

Der Holzklotz-Fall von Oldenburg:

Es wird ja gerade im Moment viel darüber diskutiert, ob der „Trick“ der Polizei und die Weise wie es zum Geständnis kam so ganz nach den rechtmäßigen Prinzipien und wünschen der Justiz geschah. Wenn sich diese Mensch nun einen trickreichen Anwalt nimmt kann es gut sein das alle Aussagen wiederrufen werden und das Verfahren somit auf nicht mehr ganz so festen Beinen steht. Sicherlich könnte man der Presse noch den Unterschied zwischen Behauptungen, Indizien und Beweisen erklären, doch das „Ziel“ ist ja nun erreicht: Man hat einen bösen schlechten Menschen gefunden der es war und der nun mit aller Härte des Gesetzes verurteilt werden muss. Aussenseiter, hartdrogenabhängig. Gesellschaftlich nicht eingegliedert. Manche werden auch sehr leicht das „Ist ja nichtmal von hier.“ Argument bringen. Die Opfer darf man auch nicht vergessen. Da werden nicht unbedingt viele aufstehen und Fragen stellen. Wird schon alles seine Richtigkeit haben.

Es liegt nun an der Judikativen den Fall abzuschließen. Die vorgelegten Indizien und Beweise zu deuten und ein richtiges Urteil zu fällen. Die Zeit der Hexenverbrennungen und Opfergaben ist vorbei. Auch wenn manch großes Medium aus Berlin und Hamburg das anders sieht, Urteile werden Gott sei Dank nicht von der Journallie gefällt.

Kleine Frage

Wenn ein Radiosender einen Anruf erhält, nach dem von einer Autobahnbrücke Gegenstände auf die Fahrbahn geworfen werden, und diese Meldung dann auch als Warnung in über den Äther jagt, wird sowas dann auch

  • an die zuständigen Behörden übermittelt?
  • oder hören die Zuständigen zufällig mal in diese Warnmeldungen rein?

Wenn die Warnung wirklich eine halbe Stunde vorher ausgegeben wurde kann man solche Fragen ja mal stellen… Immerhin steigt die Wahrscheinlichkeit den oder die Täter zu fassen, in der Zeit wird ja irgendwer dort langefahren sein und sich zumindest etwas gemerkt haben.

Na Denn,….