Krux der Feedreader

Geht es nur mir so oder empfinden auch andere das Problem, über Feedreader wie Google Reader von den Kommentaren abgeschnitten zu sein?
Irgendwie wird man zum reinen Konsumenten wenn man die Kommentare nicht zusätzlich abonniert hat.

Kennt denn jemand eine leichtgewichtige Lösung für dieses „Problem“? Im Moment helfe ich mir noch über „Preview“ im Reader oder gehe halt auf die Seite.

hydra 2.0 – Abmahnung durch angebotene Services?

Ja, des Content Providers ärgstes Problem: Die Abmahnung. Das man sich im Internet nicht an „fremden“ Dingen bedienen kann: wissen wir. Das man sich nicht so sehr bzw. in dem Wortlaut über schlechte Firmen ärgern darf wie abends am Stammtisch: wissen wir. Das man nun abgemahnt werden kann für angebotene Dienstleistungen: wissen wir nicht.

Es geht um den Fall, in dem anscheinend das Upload Magazin abgemahnt wurde, weil es das Plugin „subscribe to comments“ verwendet. Kurz eine Erklärung was das Plugin macht:
Jeder der eine Antwort zu einem Beitrag schreibt kann sich damit informieren lassen, wann es weitere Antworten gibt. Eigentlich ganz praktisch und erhöht definitiv die Kommunikation auf einem Blog. Man muss nicht nachsehen wann es Antworten gibt, man erfährt es per Mail. Das ganze kann man natürlich auch wieder abbestellen (so ein Link sollte in der Mail stehen), wenn man den Antworten nicht mehr folgen will.

Nun tritt das Problem auf, was passiert wenn das Blog als gewerblicher Dienst eingestuft wird und jemand diese Benachrichtigungen erhält, obwohl er das nicht will? Also für den Fall in dem jemand eine falsche Emailadresse eingegeben hat, ob nun absichtlich oder unabsichtlich.  In gewerblichen Mails müssen verschiedene Angaben vorhanden sein. Die erhoffte Lösung von Seiten der Betroffenen: Eine Bestätigung bzw. Anmeldung zur Nutzung dieses Services. Nun, zum einen möchte ich nicht viele Nutzer in meinem Blog haben, allein aus Sicherheitsgründen. Zum anderen möchte ich mich auch nicht auf jedem Blog anmelden müssen um einen solchen Service nutzen zu können.

Eine eigene Abfrage könnte auch schon wieder kritisch sein, je nach Gusto der Gegenseite die sich betroffen oder bedroht fühlt reicht auch schon eine solche unaufgeforderte Mail aus. Zumal die Hürden auch hoch genug gesetzt werden müssten, um automatisches Eintragen zu verhinden (Captcha, würg…),

Das große Problem was ich bei diesem Fall gerade sehe: Es ist eine Abmahnung. Kein Urteil, keine erhobene Klage, einfach eine Abmahnung, die der Betroffene anscheinend(?) aktepziert hat. Ohne den genauen Wortlaut oder die Hintergrundgeschichte kann man nun viel spekulieren was passiert ist, weiss aber nichts genaues.

Schade finde ich nur, das es im moment eine kleine Panik-Welle gibt, bei der dieser nützliche Service deaktiviert wird. Vielleicht wird sich jemand des Plugins annehmen und eine „eingedeutschte“ Variante erstellen, die eine zusätzliche Abfrage ermöglicht. Doch der nächste Grund kommt bestimmt.

BTW: Bei SPON kann man ohne weiteres an irgend eine Email-Adresse den Hinweis auf einen Artikel verschicken. Bei vielen anderen großen kommerziellen Seiten auch. Beispiel:

Dieser Artikel wurde Ihnen geschickt von mail@example.arctica mit der
persönlichen Mitteilung:

   Lesetest!

Bitte beachten Sie:
SPIEGEL ONLINE hat die Identität des Absenders nicht überprüft

Dann der Artikel, dann Hinweise auf weitere bzw. ähnliche Artikel. Garantiert kein Einzelfall. Also entweder arbeitslose Juristen können nun neben Bildchen eine neue Einnahmequelle öffnen, oder das ganze Thema ist ein Murks sondergleichen. Ich bin mal gespannt…