Bad Bicycle Mojo

Stimme und Fahrrad: Eine Kombination die im Moment mit Vorsicht zu Geniessen ist.

Nun, das mein „Sonntagsrad“ gestohlen wurde hat der regelmässige Leser des Blogs ja schon mitbekommen, was ich nun mit dem letzten Überbleibsel anstelle auch.

Ok, der Chopper war und ist nicht mein einziges Rad, da hätte ich noch ein schönes Hardtail MTB mit recht seltenem Frame. Nichts optisch Besonderes, aber eine Vierkant-Kettenstrebe mit dem Material war/ist noch was nicht alltägliches. Doch nicht das ich das MTB gerade im Moment nutzen könnte, die Schaltung ist irgendwie im Allerwertesten. Keine optischen Mängel, Züge und Hebel sind auch in einem Top Zustand (Das Rad hat vielleicht mal 2 Wochen Regen in seinem Leben gesehen), die Fehlersuche leicht zeitintensiv und im Moment nicht wirklich das was ich vorhabe. Ok, vielleicht morgen mal…

Ok, ich hab ja noch mein „Daily“. Schöner klassischer Tourer mit Diamantrahmen, super bequemem Sattel und kleinem Kofferaum. Einkaufstauglich und Langstreckenfähig. Wäre da nicht die Tatsache das mir irgend ein kleines dummes Dreckskind/Junkie/Spinner am Vorderrad auf einer Seite eine Hutmutter abgeschraubt hat.

Ich meine, warum zur Hölle macht man so etwas? Eine Hutmutter klauen? Sind die Rohstoffpreise für Metalle inzwischen so gestiegen das es sich lohnt solche Kleinteile zu entwenden? Oder gibt es neue obskure Sammeltriebe, in der Art wie früher die Sterne vom Benz  „in“ waren. Nur steckt man sich heute eine Hutmutter in die Nase? Und hat schonmal jemand versucht eine einzelne Hutmutter zu erwerben? Der erste (ich dachte bis dahin noch logische) Gang war der zu einem größeren Fahrradladen. Keine Hutmuttern, höchstens wenn ich das Rad zur Reperatur geben würde. Baumarkt? Fehlanzeige, doppelt. Der kleine Fahrradspezialladen hat natürlich schon längst zu. Im Baumarkt habe ich dann noch ein Universalset gesucht: Flicken, Birnen, Bremskopf, Schrauben und Hutmuttern. Ich nehme mal an diese billigen Boxen kennt jeder. Inzwischen sind sie wohl nicht mehr wirklich im Handel. 3 Stunden später und eine durchwühlte Kommode weiter hatte ich wieder eine Hutmutter. Die Erinnerung an eine solche Box war zwar trübe aber irgendwo in den Tiefen der Werkzeug- und Ersatzteilschubladen gab es sie noch.

So, das sollte nun erstmal reichen für „Fech am Pahrrad“, man will ja auch auf Kurzstrecken Mobil bleiben…