Ubuntu 9.10 + Thunderbird + Lightning = Probleme

Thunderbird and Lightning, with Ubuntu very very  …

Mit dem neuesten Update für Ubuntu gibt es Probleme wenn man das Lightning (Kalender) Plugin für den Mail-Client Thunderbird nutzt.

Der Fehler entsteht, weil Lightning noch libstdc++5 nutzt, mit der neuen Ubuntu Variante aber libstdc++6 verwendet wird. Ein Nachinstallieren über den Packetmanager ist damit auch nicht so ohne weiteres möglich…

Hier meine Lösungsvariante:

Thunderbird beenden

Lightning Plugin deinstallieren

Passende libstdc++5 suchen und installieren (z.Bsp. hier)

Lightning Plugin wieder installieren

Kalender ist wieder da…

Thunderbird muss entgegen vieler Tipps nicht deinstalliert werden, nach der De- und Reinstallation von Lightning waren hier alle Daten noch da, aber ich gebe keine Langwaffen darauf das dies überall so ist, wem das zu heikel ist der muss halt auf eine angepasste Lightning-Version warten 😉

Der Spam legt an Masse zu

Das Thema ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, inzwischen wird es richtig auffällig:

SPAM wird FETT!

Und zwar richtig dick, in KB gemessen. Waren die meisten Spam-Mails früher einige wenige, selten mal 10KB groß, so wimmelt es inzwischen von unerwünschten Mails mit 20, 30 oder sogar 70KB. Hört sich im ersten Moment ja nicht sonderlich viel an, aber in der Menge sorgt diese Steigerung um den Faktor 7 schon einiges, halt bis zur siebenfachen Menge an SPAM. Wird sich dieser Trend zu immer umfangreicheren Spam-Mails fortsetzen?

Immerhin verbreiten sich Breitbandanschlüsse weltweit immer stärker. So kann man mittels Bot-Netzen nun auch auf immer größere Bandbreiten zugreifen, mehr Mails innerhalb der gleichen Zeit oder umfangreichere Mails verschicken. HTML Formatierungen, Bildanhänge, als nächstes wohl auch noch SWF oder AVI Filmchen? Wenn dieser Trend so weiter geht wird der Emfang von Emails eine Zeit und Speicherplatz raubende Aktion. Sicherlich filtern lokale und vorgeschaltete Spamfilter viel aus, aber dennoch landen diese Mails erstmal in Zwischenordnern um sie eventuell nochmal überprüfen zu können. Und kosten Platz. In der Masse der Accounts unangenehm viel Platz.

Früher war es noch relativ leicht, falsch als Spam erkannte Mails auszusortieren, sie waren meist leicht größer als der Spam, da mit richtigem Inhalt. Inzwischen ist es fast unmöglich bei umfangreicheren Spam-Wellen den Junk Ordner zu durchsuchen wenn man arbeitet. Sowas passiert dann entweder am Wochenende oder gar nicht.