Schuldig im Sinne der hetzenden Meute

Der Holzklotz-Fall von Oldenburg:

Es wird ja gerade im Moment viel darüber diskutiert, ob der „Trick“ der Polizei und die Weise wie es zum Geständnis kam so ganz nach den rechtmäßigen Prinzipien und wünschen der Justiz geschah. Wenn sich diese Mensch nun einen trickreichen Anwalt nimmt kann es gut sein das alle Aussagen wiederrufen werden und das Verfahren somit auf nicht mehr ganz so festen Beinen steht. Sicherlich könnte man der Presse noch den Unterschied zwischen Behauptungen, Indizien und Beweisen erklären, doch das „Ziel“ ist ja nun erreicht: Man hat einen bösen schlechten Menschen gefunden der es war und der nun mit aller Härte des Gesetzes verurteilt werden muss. Aussenseiter, hartdrogenabhängig. Gesellschaftlich nicht eingegliedert. Manche werden auch sehr leicht das „Ist ja nichtmal von hier.“ Argument bringen. Die Opfer darf man auch nicht vergessen. Da werden nicht unbedingt viele aufstehen und Fragen stellen. Wird schon alles seine Richtigkeit haben.

Es liegt nun an der Judikativen den Fall abzuschließen. Die vorgelegten Indizien und Beweise zu deuten und ein richtiges Urteil zu fällen. Die Zeit der Hexenverbrennungen und Opfergaben ist vorbei. Auch wenn manch großes Medium aus Berlin und Hamburg das anders sieht, Urteile werden Gott sei Dank nicht von der Journallie gefällt.