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Es gibt mal wieder was auf die Ohren. Diesemal von Josh Woodward, der netterweise seine gesammelten Werke unter einer CC zum freien Download bereitgestellt hat. Schön gitarrenlastig, vielseitig und abwechslungsreich gestaltet. Man könnte fast sagen für jeden etwas dabei.
Dies umfasst nicht nur 4 komplette Alben sondern auch die Stücke, die man wohl eher selten zu hören bekommt: Reject Bin und Demos.
Einfach mal reinhören, bei gefallen runterladen und natürlich weitererzählen.

Gefunden bei Metawelle:
I give away all of my music because I want to at METAWELLE

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Tjar, gesehen hab ich es. Die deutsche Version von die Schöne und das Biest das Model und der Freak.

Überraschungen gab es keine. Flach blieb die Sendung über den gesamten Zeitraum. Grob zusammen gefasst lief das ganze ja so:

2 “Schönheiten” (Ja, sowas ist immer noch Geschmackssache) werden gezeigt, “ihr” exklusiver Loft, dann dürfen sie die “Freaks” auf Video bewundern. Natürlich sind sie schockiert. Die Fragen wie “Das sowas überhaupt noch unterstützt wird!” oder “Sowas darf frei rumlaufen” stellen sie liebenswürdiger Weise aber nicht. Zumindest noch in dieser Folge. Oberflächliche Bemerkungen über das Aussehen der Kandidaten werden abgelassen. Dann werden die “Freaks” noch dem Zuschauer vorgeführt vorgestellt: Nicht massen taugliche Hobbies (“Hey Alda hast du dieses komische Ding gesehen? Ditschudu?), eh mit genug Vorurteilen versehene Klischees (Informatiker Physiker, lange Haare und Mangas, wow!) präsentiert und dann geht es schon in die vollen. Hier ein wenig Tanzen in Kostümen die “echte” Männer wohl nur mit der Kneifzange anfassen würden. Wohlgemerkt die Sorte “echte” Männer die auch noch weit andere Probleme hat außer unterdrückter Homophobie…

So schleppte sich das ganze dann über “Highlights” wie eine Selbstreflexion mittels einer Plakatwand (das einzige, was halbwegs Sinn machte: Wie sehen mich andere. Leider aber auch von zusammengestellten Kommentaren der Passanten zerstört.), der Entdeckung des Deorollers und der Erfahrung des liegen lernen.

Die grosse Überraschung am Ende: Nach einem Umstylen (weniger freundliche Zeitgenossen würden auch Angleichen oder Assimilieren sagen) gibt es ein Date bzw. ein Doppeldate äh eine Probe-WG. Und alles wird gut.

Ende vom Märchen.

Nun mal ehrlich? Glauben wir das?

Märchen gehen immer gut aus, alle sind glücklich und so weiter halt. Doch hilft diese Darstellung von nicht angepassten Menschen in irgend einer Weise?
“Ey du bist doch nen Freak!” – “Schau dir den Freak an…”
Natürlich will der Sender Quote, natürlich wird er die Quote mit dem gekauften Konzept bekommen. Hierzulande Überall gibt es immer wieder genug Menschen die sich nur dann gut fühlen wenn sie sich anderen gegenüber erhoben fühlen können. Ein wenig Erniedrigung im flimmernden Wunderkasten sehen und schon ist das eigene Elend vergessen.

ich schrieb nicht angepasst. Dabei ist das totaler Müll. Nicht normal, nicht alltäglich… Alles irgendwie mit einem negativen Schatten versehen. Nicht so langweilig, nicht 0815 oder erfrischend könnte man doch auch schreiben. Mir wär es lieber der einzige andere Fahrgast im sonst leerem Abteil des letzten Zuges wäre ein “Freak” der Didgeridoo spielt, als ein trendiger Schönling der seinen letzten Koksrausch nicht ganz überwunden hat. Und bei den Models : vielleicht unterhalte ich mich auch mal eher mit jemanden, der mehr Themen auf Lager hat als die aktuelle Kollektion von bauch und hirnfrei oder die neuesten Eyeliner…

Vielleicht sollte man als halbwegs mit Verstand gesegneter Mensch, ich weiss davon gibt seid dem Jahre 1 n. polyphoner Klingelton immer weniger, mal überlegen was man so als Freak bezeichnet. Nur weil man etwas nicht direkt verstehen kann oder will, einem Verhaltensweisen oder Angewohnheiten anderer fremd vorkommen, gibt es einem nicht immer den Freibrief dies zu verurteilen.
Für die bodenständigeren kann man auch folgendes Zitat anbringen: Wat der Buer net kennt, das fret hey net!

Für mehr Freaks und weniger Gleichgeschaltete in der Gesellschaft…

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Also das Thema um die gefakte Nierenspende Show in den Niederlanden ging mir schon etwas an die Nieren. Geschmacklos fand ich es, unnötig und die Auflösung als “Wir wollten doch nur Aufmerksamkeit für das Thema wecken” mehr als flach, aber was ProSieben nun auf Sendung bringen will sorgt für einen richtig schönen Würgereflex.

Zur Einstimmung ins Thema hier ein Interview aus TV Total. Raab scheint diese Sendung wohl genauso unnötig zu finden wie jeder andere normale Mensch. Das merken die beiden Model-Freaks aber wohl nicht.

Das Konzept ist zwei “Freaks” (also Leute wie du, oder du, oder du da draussen. Und natürlich wie ich, zumindest nach dem Bild der Verantwortlichen.) zu normalen Menschen umzustylen. Keine politische Gleichschaltung aber schon eine “Einnordung” der Leute auf die korrekte Art und Weise. So wie ein Mensch auszusehen, zu reden und zu funktionieren hat.

Also all das was ich in meiner Jugend als “wichtig” kennen gelernt hab ist anscheinend falsch. Dieser ganze Blödsinn von  inneren Werten und  ähnlichem Kram ist doch total für den Arsch. Oberflächlich muss man sein. Und die grossen Schwestern und Therapeuten sorgen dafür. Und für weitere oberflächliche Veränderungen. Wichtiges Thema ist anscheinend auch eine “Freundin” zu haben. Von Beziehungen will ich bei diesen beiden, nein ich sag nicht Frauen, da fehlt viel zu viel “Inhalt”, Wesen gar nicht mal sprechen. Aber die Veränderung des Äusseren führt natürlich dazu, das diese “Freaks” glücklicher werden. Und eine Freundin bekommen. Mindestens für einen Abend in der Sendung jedenfalls.

“Freaks” sind für die beiden intelligenzbefreiten Modells wohl auch eine Art Tier.

Der beste Spruch von Raab kam auf die Frage, was an den Kandidaten geändert werden müsste: “Ich find die völlig ok so.” Das haben die Wesen mit den leichten körperlichen  Vorzügen und den größeren geistigen Nachteilen nicht verstanden. Wirklich interessant was man so auf die Öffentlichkeit loslässt.

Apropo ändern: Hirn kann man leider nicht so ohne weiteres auswechseln. EQ und IQ kann man den Leuten nicht per Botoxspritze geben.

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Ehrlich gesagt überrascht mich momentan nur eins:

Dieser Irrglaube, das die Medien sich um eine objektive Haltung bemühen würden. Tun wir doch auch nicht.
Also warum dieses Gejammer um verschobene Darstellungen, Falschmeldungen und Lug und Trug?

Weil es im Moment dem “Mainstream” der Internetbevölkerung entgegen spricht?

Versteht mich nicht falsch, auch ich finde die Berichterstattung der letzten Woche für den Arsch (was netteres fällt mir dazu gerade nicht ein). Dies trifft aber sowohl für die “wir sind die Guten” Berichte auf Indimedia, als auch auf die Hetzpropaganda der konservativen Presse zu.  Es hat vor allem für eins gesorgt: die inhaltliche Kritik am Gipfel ist total untergegangen. Die stolz präsentierten Ergebnisse sind mehr als lachhaft. Aber natürlich wird auch das wieder gefeiert von der einen Seite.

Fraglich ob soetwas noch lange “duldbar” ist, irgendwie hat man ja insgeheim noch den Anspruch der Objektivität an die Presse. Zumindest etwas Mühe könnten manche der Jornallien sich da geben.

Alternativ müsste man über eine relativ einfache Möglichkeit nachdenken, den Wert von Informationen automatisiert bestimmen zu lassen. Nicht unmöglich, nur aufwendig…

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Nicht nur Star Wars jubiliert, auch der Douglas will entsprechend berücksichtigt werden heute. Denn heute ist Handtuch-Tag/ Towel Day

Wer nicht weiss was das ist kann es hier nachlesen:

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Dieser Artikel hat meine Werbeabneigung mal wieder geweckt.

Ich fürchte das könnte sehr stark in die Hose gehen. Sehr stark. Warum? Nun, die Erfahrung aus mehr als 10 Jahren Rollenspiel-, sowohl spielens als auch leitens.

Wenn man sich den durchschnittlichen Rollenspieler und die von ihm gespielte Figur ansieht, haben die meistens eher wenig gemeinsam. Picklige pupertierende Brillenträger werden zu mysteriösen, mit dunklen Geheimnissen bedeckten Halbelfen. Das Mädel das in der Disko nie eine Cola spendiert bekommt wird die zierliche, anziehende (meistens auch mit dunklen Geheimnissen bedeckt) Attentäterin. Der Kerl der am Wochenende nichtmal die Wasserkiste in den 3. Stock schleppen könnte wird ein muskelbepackter Hühne mit dem Charme von Halb-Hollywood. Die jenigen Spieler die “hängen bleiben” und auch noch jenseits der Teen zeit dem RPG zugewandt sind, probieren verschieden schräge Charaktäre aus. Alle diese Figuren haben aber eins gemeinsam: Sie sind Teil einer Fantasiewelt, sie werden gebaut, konstruiert, geführt. Sie machen das was ihr Spieler ihnen vorgibt, Dinge die er in seinem eigenem Leben nie machen könnte aber auch nie machen wollte. Weil es eben ein Spiel ist. Oder, welche Definition mir besser gefällt: Ein selbsterzählter Spielfilm ohne Kamera. Die Vergleichbarkeit zu Online-RPG ist hier noch gegeben. Ähnlich könnte man versuchen Han Solo einen Leasingvertrag für den neuen Fünfer oder Indiana Jones Informationen über neue Ledermäntel zu verkaufen. Die Aktivitäten im Spiel haben kaum was gemein mit den Aktivitäten im richtigem Leben. Der Spieler der bei WOW einen Clan leitet (gibt es da sowas überhaupt?), den Diplomaten gibt kann der jenige sein, der im richtigem Leben keinen halbwegs zusammenhängenden Satz rausbringt. Was soll sojemand mit einem Handy? Wer viel Zeit auf Erkunden verwendet, könnte sein das es ein Spieler ist der gar nicht so wirklich mit anderen zusammenspielen möchte und für sich allein bleiben will? Ob so jemand starkes Interesse an Reisen hat, nunja.
Und das man an Spieler von (Online)-RPG Pizza, Cola und Kaffee loswerden kann. Hui, das ist ja was ganz neues!

Sicherlich hat Google das ganze mit einer einfachen Berechnung als Patent eingereicht:
Erstmal sichern, dann testen. Wenn der Markt für Online-Spiele ala SL oder WOW weiter in dem Maße wächst wie manche hoffen kann allein durch die Masse der Spieler genug an Klick&Order Treffern raus kommen. Allerdings sollte man mal die Kaufkraft der gewünschten Zielgruppe analysieren. Hier vor Ort ist nicht vor langer Zeit ein “Spielecafe” gescheitert, in einer 156-tausender Stadt. Problem war wohl auch die mangelnde Kaufbereitschaft der Kunden. Rollenspieler sind knauserig ;-)

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Oder ein paar Gedanken zur Nutzung und Abhängigkeit von Suchmaschinen.

Google ist nützlich, das bestreite ich nicht. Ich nutze es auch (fast) täglich. Doch warum bemerkt man nicht immer die schleichende Gefahr der Abhängigkeit von diesem Werkzeug? Sicherlich, ich nutze auch CustomizeGoogle und kann bei unpassenden Suchergebnissen die anderen Suchmaschinen abfragen, aber eine wirkliche Verbesserung der Lage ist es nicht. Die gleichen Probleme gibt es bei allen grossen Suchmaschinen: Zensur, Manipulation, Unterdrückung von Informationen und subtile Beeinflussung. Natürlich ist dieses Thema schon öfter besprochen worden, die Sache an sich ist nichts neues. Nur wird das Problem von Tag zu Tag komplexer.

Die Youporn Thematik ist nur ein kleiner Einblick in dieser Problematik, hat mich aber wieder daran erinnert was durch Google beeinflusst werden kann. Natürlich ist so eine Pornowebsite nun nicht wirklich von Bedeutung, der XXX Bereich erzeugt zwar den meisten Traffic im Internet, aber auf diesen Aspekt kann ich verzichten. Youporn ist nur ein Beispiel für die Möglichkeiten die ein Suchmaschinenbetreiber hat. So kann ein Thema ohne weiteres totgeschwiegen werden vor der Masse. Man muss nur entsprechend Druck auf die Suchmaschinenbetreiber ausüben und die Zensur läuft. Das müssen nicht unbedingt kleine Pron-Fetzen sein, auch Begriffe wie Xenu hat man versucht zu verheimlichen. Bei diesen recht aktuellen Themen, die auch durch eine aktive Nutzergruppe beobachtet werden ist es nicht immer möglich die Informationen verdeckt zu halten. Wer bei Google nach Youporn sucht, wird die Seite auch irgendwann finden. Wer nach Xenu sucht, wird auch da die entsprechenden Informationen bekommen über den “Glauben” einer “Gemeinschaft”. Nur was passiert mit weniger gewichtigen Dingen? Wer sagt uns das bestimmte Informationen nicht ganz im Filter landen? Oder entsprechende Seiten entsprechend unterschiedlich bewertet werden? Der Aufruf nach einer staatlichen/europäischen Suchmaschine zeigt wie weit manche die “Gefahr” bewerten. Oder den Markt und die Einflussmöglichkeiten, je nach Sichtweise.

Verschiedene lokale Variationen der Suchmaschinen sollen das Problem aufteilen: So gibt es je nach Land eine Zensur/Manipulation der Informationen in der Hoffnung, dass die Menge der Einflüsse nicht erkannt wird. Natürlich muss sich ein Unternehmen das sich diesem Markt widmet den rechtlichen Bedingungen stellen. Ansonsten ist es vorbei mit der gewinnträchtigen Arbeit. Der Balanceakt zwischen der Freiheit der Informationen und der Erfüllung der (staatlichen/unternehmerischen) Anforderungen ist bei weitem kein leichter. Zumal durch die Ausbreitung auf weitere Märkte neben den klassischen Internetseiten (Digitalisierung von Informationen, Bereitstellung von Kaufempfehlungen, Kartenmaterial, Bildern, Videos uvm.) weitere Probleme aufdeckt. Wann kann ich wem welche Informationen zukommen lassen? Nach welchen Kriterien bewerte ich die Eignung einer Information. Diese und weitere Fragen werden gerade eben nicht nur unter Effektivitäts- und Plausibilitätsgründen geklärt. Doch wie kann man die Zensur in einem grenzfreien Medium rechtfertigen?

An Google führt kein Weg mehr vorbei, das ist klar. Aber die Art wie Google uns mit Informationen versorgt ist noch lange nicht festgelegt. Zensur ist der Bereich den man noch am ehesten erkennt. Weil bestimmt irgendwo jemand laut genug auf die Zensur hinweisen wird. Manipulation wird schwieriger, da nicht so ohne weiteres nachzuweisen. Entsprechend verhält es sich mit dem Fakt, das durch die unterschiedliche Bewertung (Pagerank, SEO Optimierer und Co) auch eine entsprechende Meinung verstärkt werden kann.

Nunja, das Thema ansich kann ein ganzes Blog, Buch und viel mehr füllen. Ich wollt einfach nur nochmal daran erinnern, dass man bei der Nutzung der Suchmaschine seiner Wahl vielleicht noch ab und an daran denkt, wie die Informationen dort zu einem gelangen.

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