Timefuck again…

Whaa…

again and again, wieder und wieder…

Zeitumstellung ist das Stichwort. 60 spielerische Minuten, die mal „dazu“ und mal „weg“ kommen. Die eigentlich nur für Unruhe sorgen, aufwändig in manchen Bereichen, unnötig in anderen. Nun, sind wir ehrlich: Die Zeitumstellung ist in allen Bereichen unnötig. Energiesparen damit? Nicht wirklich. Den Tagesablauf erleichtern? Längere Abende oder einen „fühlbareren“ Morgen? Alles Quatsch meiner Meinung nach…

Klar bekommt man vom Sonnenaufgang um 3-4h dann nicht so viel mit wie mit eingebildeten 5h. Doch was bringt dieses eingebildete „mehr vom Tag“? Gewöhnungssache würde ich sagen. Klar finden wir das momentan besser. Man kennt ja auch nichts anderes. Doch was würde es schlechter machen wenn man halt schon bei Tageslicht aufsteht (Studenten dürfen hier ruhig mit dem Kopf schütteln), abends dafür aber auch noch ein wenig länger was vom Tag hat?  Man grillt doch eh meist oder verbringt den Rest des Tages draussen, wenn das Wetter denn mitspielt. Warum dann so ein Heckmeck um die Zeit? Nicht wenige Leute die ich kenne werden durch die Zeitumstell

Energiesparen?  Wenn überhaupt im Promillebereich. Je nachdem welcher gefälschten Statistik man glaubt kostet das Uhrenverstellen sogar noch Energie, weil im Frühjahr halt mehr geheizt werden muss, da man ja später aufsteht.  Möglichkeiten den morgenlichen Energieverbrauch ein wenig zu entzerren gibt es zu hauf.  Wenn sich die EVUs mal einwenig sowas wie Verstand statt Geldgier leisten würden könnte man auch über ein abnehmerintegriertes Lastmanagement unterhalten, das dürfte deutlich eher Ersparnisse erbringen als eine über 90 Jahre alte Idee zu der es schon mehr Kritikpunkte als Befürworter gibt.

Aufwand hab ich persönlich gerade kaum welchen. Die Rechner, die Uhren, die Handys, das stellt sich alles alleine um. Allein das Auto fällt mir gerade ein, das ich verstellen muss. Aber es muss doch nicht sein. Liebe große Diätengemeinde im Bundestag, nehmt euch mal alle an die Hand und stellt diesen Unfug ab….